Turnier erreicht Kapazitätsgrenze

Der Fußball-Wettstreit um den Auer Hortcup ist so etwas wie ein Selbstläufer. Wer einmal dabei war, kommt wieder. Diesmal gab es im "Spatzennest" einen Teilnehmerrekord.

Aue.

So viele Mannschaften wie noch nie sind jetzt im Turnier um den Hortcup im Auer Kindergarten "Spatzennest" auf dem Zeller Berg dem runden Leder nachgejagt. "Mit zehn Teams haben wir die Kapazitätsgrenze aber auch erreicht", sagte Kita-Leiterin Bianca Panhans und schmunzelte. Grund zur Freude hatten sie und ihre Mitstreiter allemal: Trotz ausgebuchter Starterliste lief alles reibungslos.

Die Resonanz auf das Fußballturnier für Teams mit vier Spielern plus Torwart auf Kleinfeld zwingt die Gastgeber nächstes Jahr jedoch zu einer Änderung. "Wir lassen dann nur noch eine Mannschaft pro Kindergarten zu. Derzeit treten einige Kitas mit zwei Teams an", so Panhans. Grund dafür: Das Feld soll - nach erfolgter Fusion - mit Kindertagesstätten aus Bad Schlema aufgefüllt werden. "Wir gehören jetzt ja zusammen." Für dieses Jahr sei es für viele Kitas aus dem Kurbad zu kurzfristig gewesen. "Aber ich denke, 2020 haben wir einige dabei", sagte Panhans, die ein 17-köpfiges Team lenkt, das 130 Mädchen und Jungen betreut - von Krippe über Kita bis Hort. "Die Kleineren hatten am Vormittag schon ein Sportfest. Die Großen ziehen jetzt mit ihrem Hortcup-Wettstreit nach", so Panhans, die den Turniertermin bei vielen befreundeten Einrichtungen nur noch durchstellen muss. "Dann richten es sich alle ein. Das ist das schönste Lob." Hervorgegangen ist das Ganze aus der Idee eines Vaters und wuchs stetig weiter. Voriges Jahr zum Zehnjährigen kickten die Teilnehmer sogar auf einem Trainingsplatz im Erzgebirgsstadion. Panhans: "Wir sind aber froh, wieder Heimspiel zu haben. Das fühlt sich besser an."


Ein großes Dankeschön richtete sie ans Auer Fanprojekt um Michael Scheffler, der mit seinen Kollegen erneut die Schiedsrichterei, die reine Turnierorganisation und den Ergebnisdienst sicherstellte. Neuheit: ein aus Holz gebauter Hochsitz samt Sonnenschirm für Referee Frank Steinbach. "Das war ein Wunsch des Fanprojekts, den unser Hausmeister umgesetzt hat." Neben den Gastgebern und einer Kita aus Lößnitz waren fünf weitere Kindergärten der Stadt vertreten.

Acht Wochen lang fleißig trainiert hatten auch die "Spatzen" um Erzieher René Grünert. Die Erst- bis Drittklässler setzten sich ein hohes Ziel: Platz 1. Das zweite Mal dabei und ebenfalls mit Siegambitionen gingen die zwei Vertretungen des Lößnitzer "Knirpsenlands" ins Turnier. "Die Aufregung war riesengroß", so Erzieherin Daniela Guhr. "Es ist wirklich eine ganz tolle Sache, auch von der Organisation her."

Gewonnen hat am Ende das Team "Kinderland" Auerhammer I vor der Kita "Löwenzahn" aus Alberoda und der Johanniter-Kita Aue. Letztere stellte mit Ben-Lucas Bauer den besten Spieler. Bester Keeper war Paul Gräßler (Löwenzahn), bester Torschütze Jack Rockstroh, der für den Turniersieger zwölfmal traf.

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