Urteil - Schneebergerin soll ins Gefängnis

Schneeberg.

Für eine Reihe kleiner Diebstähle soll eine Frau aus Schneeberg (41) für anderthalb Jahre ins Gefängnis. Nachdem sie am Amtsgericht Aue bereits zu 20 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt worden war, setzte der Berufungsrichter am Landgericht Chemnitz diese Woche eine nur um zwei Monate geringere Strafe an. Zusammen mit ihrem 16 Jahre jüngeren Geliebten hatte die Schneebergerin vor zwei Jahren unter anderem Schuhe, zwei Kisten Limo und einige Sixpacks Mineralwasser aus Wohnhäusern gestohlen. Dazu kamen der Einbruch in ein Geschäftshaus am Markt und der Versuch, ins Pfarramt der St. Wolfgangskirche einzudringen. Weil der Mann bei einigen dieser Straftaten eine Luftpistole, einen Schlagstock, ein Messer und eine Dose mit Reizgas im Rucksack bei sich trug, wurde das Ganze als Diebstahl mit Waffen gewertet, der härter bestraft wird. Das lange Vorstrafenregister der Schneebergerin tat ein Übriges. Ihr Verteidiger Oliver Ternick kündigte Revision gegen das Urteil an. mu

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