Verein geht auf Exkursion nach Leipzig

Ingenieursenioren setzen ihr Jahresprogramm fort

Aue/Schwarzenberg.

Eine Exkursion nach Leipzig steht für Mitglieder und Freunde des Ingenieurvereins Aue-Schwarzenberg am heutigen Mittwoch auf dem Programm. "Der Bus wird voll besetzt sein", freut sich Vereins-Chronist Klaus Patzelt über das Interesse. Die Teilnehmer wollen sich Neues und Altes in der Messestadt ansehen, dabei auch auf einem Kanal unterwegs sein.

Das Interesse am vom Verein gebotenen Mix aus Weiterbildung und Kultur war nach der coronabedingten Absage von Veranstaltungen im Frühjahr schon zur Betriebsbesichtigung im August groß, als 25 Männer und Frauen die Sächsische Walzengravur GmbH Frankenberg besuchten. Die Firma stellt seit 1890 Walzen für Druck- und Prägemaschinen her. "Wurden früher in die Walzen Gravuren eingeschlagen oder gefräst, geschieht das seit 25 Jahren per Laser", so Patzelt. In der DDR wurden die Eigentümer enteignet. Nach 1990 bildeten die Nachfolger des Firmengründers eine GmbH und meisterten einen Neuaufbau, weil zuvor 90 Prozent der Produktion in östliche Staaten gingen. Heute liefert die Firma mit 130 Mitarbeitern weltweit, hauptsächlich aber in die EU. Interessant war der Einblick in die Technologie: Auf Stahlwalzen wird galvanisch Kupfer aufgebracht. Darauf erfolgen die Gravuren, dann eine galvanische Verchromung.

Am 8. Oktober treffen sich Vereinsmitglieder und Angehörige im Klubhaus Aktivist in Bad Schlema. Dann geht es um die Eisenbahngeschichte von Schwarzenberg, die in Form einer DVD gezeigt wird. (stl)

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