Verein und Gemeinde finden Kompromiss zu Skitruhe

Betriebskostenanteil für die in der Oschatz-Villa genutzten Räume bleibt auch 2021 bei 85 Euro im Monat

Schönheide.

In der Auseinandersetzung um die Höhe des Betriebskostenanteils, den der Verein Historische Skitruhe Schönheide für die Nutzung der Räume in der Oschatz-Villa zu zahlen hat, wurde ein Kompromiss gefunden. In einem Gespräch, an dem der Vereinsvorstand, Vertreter der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderates sowie als Mediator Wolfgang Ternick teilgenommen haben, wurde festgelegt, dass dieser für den Verein für 2020/21 bei 25 Prozent bleibt und nicht wie ursprünglich im Nutzungs- und Betreibervertrag festgelegt angehoben wird. Damit liegt der monatliche Anteil bei 85 Euro.

Sowohl Gottfried Fuchs vom Vereinsvorstand als auch Amtsverweser Eberhard Mädler sind froh, dass man sich auf diesen Kompromiss einigen konnte. "85 Euro im Moment, das ist für uns als Verein machbar", sagt Fuchs. Auch in Bezug auf angezeigte kleinere Baumängel in den Räumen, die von der Skitruhe genutzt werden, hat sich etwas getan: Sie wurden mittlerweile von der Gemeinde behoben. Die Skitruhe hat wieder wie bekannt Samstag und Sonntag, 14 bis 17 Uhr geöffnet. Auch die Gemeindebibliothek in der Oschatz-Villa kann unter den vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen genutzt werden. Trauungen fanden im Blauen Salon der Oschatz-Villa die ganze Zeit statt, mit entsprechend vorgeschriebener Personenzahl, so Mädler. (ike)

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