Verwirrung durch Datenkorrekturen

Aue/Schwarzenberg.

Nachdem für den Erzgebirgskreis jüngst hohe Zuwächse bei den Corona-Fällen zu verzeichnen waren, ist am Dienstag lediglich ein neuer Fall bekannt geworden. Laut Kreisverwaltung sei so etwas jedoch nicht zum ersten Mal passiert und kein Indiz für eine Wende in der Pandemielage. Der Sieben-Tage-Wert sank von 126,9 am Montag auf 117,9 am Dienstag. Die Anzahl der aktuellen Infektionsfälle wird mit 1582 beziffert. Unklar sei, so ein Kreissprecher, warum der bereits bekannt gegebene 56. Todesfall in Zusammenhang mit Corona noch immer nicht in der Statistik auftaucht. Seit Montag veröffentlicht der Erzgebirgskreis auf seiner Internetseite nur noch die Infektionszahlen des Robert-Koch-Instituts. Dieses wiederum greift die Daten von der Landesuntersuchungsanstalt in Dresden ab. Wie eine Pressesprecherin auf Anfrage mitteilte, seien vor Weitergabe oft Datenkorrekturen erforderlich. Das könne zu Verzögerungen führen. (alu)

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