VORSICHT SATIRE: RÜCKBLICK AUF DIE WOCHE: Alles nur fiktiv

Die Abstandsregeln wegen Corona mit Abstand betrachtet: Am Ende alles nur ein abgekartetes Spiel?

Für Fußballspiele, die gar nicht stattgefunden haben, gab es schon fiktive Eintrittskarten. Nun also ziehen die Bahner von der Museumsbahn Schönheide nach und bieten fiktive Fahrkarten für einen "Corona Express" an, natürlich für eine fiktive Strecke, die es gar nicht mehr gibt - von Wilkau-Haßlau nach Carlsfeld.

Fiktiv, und alles nur eine große Verschwörung. Bestimmt gehört zu der auch das braune Wasser, das aus dem Moorgebiet am Großen Kranichsee kommt und über die Wilzsch der Talsperre Eibenstock zu fließt.

Und wer glaubt denn schon daran, dass Drei- und Vierjährige wissen, was ein Meter fünfzig ist und den Abstand auf der Rutsche oder im Sandkasten einhalten. Die Fußballer können es ja auch nicht. Trotzdem wird ihnen der grüne Teppich ausgerollt, und so wird in der 1. und 2. Bundesliga wieder gespielt, wenn auch ohne Zuschauer. Tut nichts zur Sache, es geht - wie immer - ums liebe Geld. Kommen wir lieber zum Realen zurück, zu Mutter Natur und ziehen uns doch lieber in den eigenen Garten zurück. Hier ist man noch der eigene Herr, auch über die Parzelle in der Kleingartenanlage. Kein Wunder, dass sich die Vereine über wachsendes Interesse potenzieller Pächter freuen können. Abstand halten muss man nicht, es bleibt ja alles in der eigenen Familie. Und wenn man schön die Hecke zum Nachbarn wachsen lässt, bleibt der auch auf Abstand. Für die Zeiten nach Corona sollte sich dieser Zustand in manchen Fällen als wohltuend erweisen.

Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

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