VORSICHT SATIRE: RÜCKBLICK AUF DIE WOCHE: Auf der Bayern-Couch mit Uli H.

Von den Folgen falscher Berufswahl, dem Infarktrisiko für ein lila Herz und wie Fische sich treiben lassen.

Augen auf bei der Berufswahl! Einmal leichtfertig ein Angebot als Manager angenommen und schon führt man 40 Jahre lang einen Fußballverein. Ein Albtraum. Zumindest für Uli H. (Name bekannt). Zum Abschied outete er sich. Wenn er im Radio höre, Tor für Aue, dann frage er sich: "Muss ich das wissen?" Nein, aber er sollte, wenn er sich für Fußball interessiert. Umso einfühlsamer müssen die Auer Kicker reagieren. Wer schon vorm Radio verstört ist, sollte der ins Erzgebirgsstadion eingeladen werden? Oder kann der Teamgeist der Macht aus dem Schacht das Trauma heilen? Denn ausgerechnet Aue in seiner Abschiedsrede zu nennen, da hätte Siegmund Freud seine Freude gehabt.

Vielleicht entdeckt Uli H. auch sein lila Herz in Aue. Mit dem Hingucker auf dem Altmarkt will sich die Stadt als pulsierendes Zentrum vermarkten. Schließlich möchte die Kommune mit dem Sachsentag 2020 wie die Auer Kicker oben mitspielen. Hauptsache es gibt keine Herzrhythmus-Störungen bei der Doppelbelastung aus Städte-Ehe und Riesenparty.

Kurz vorm Infarkt stehen auch einige Angler in der Region. Und zwar aus Wut. Ständig setzen sie kleine Fischlein in die Gewässer des Erzgebirges. Doch statt eines fetten Fangs, treiben die Viecher immer wieder stromabwärts - einfach tot. Zwar hat Wasserwerke-Chef Frank Kippig wie Sherlock Holmes die giftige Firma aufgespürt. Doch die Staatsanwaltschaft sucht weiter den Männelmacher, denn der ist im Erzgebirge immer der Mörder.

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