VORSICHT SATIRE: RÜCKBLICK AUF DIE WOCHE : Der Flitzer am Blitzer

Warum für einige Kraftfahrer die Autobahn schon auf dem Zubringer beginnt? Spekulieren Sie einfach mit.

Nein, dieser geölte Blitz war nicht das neue E-Auto der Lößnitzer Fernwärmeversorgung. Das Mobil soll ja ohnehin nur innerorts herumdüsen. Doch was trieb denn nun den Fahrer jenes Rennwagens an, der da diese Woche mit schlappen 144 km/h auf dem Auer Autobahnzubringer unterwegs war? Wir beteiligen uns einfach mal an den Spekulationen.

Erstens: Frust. Da ja von verantwortlicher Stelle angeblich alles dafür getan wird, weite Teile des Zubringers zur Kriechspur zu machen - von den vielen Baustellen, Sperrungen und Umleitungen im Westerzgebirge wollen wir hier gar nicht reden -, bauen eben manche Fahrer ihre aufgestauten (!) Aggressionen mit dem Bleifuß ab. Dass Rollsplitt dazu dient, dass es bald wieder besser rollt, interessiert doch keinen.


Zweitens: Politik. Allerorten kommen die neuen Räte zu ihren ersten Sitzungen zusammen. Wenn vorher plötzlich klar wird, dass bei der Besetzung bestimmter Pöstchen und Ausschusssitzchen wohl nicht alles wie gewünscht laufen dürfte, oder vom Volk Gewählte gar auf einmal abwinken, kann man sich schon mal Rat in der Landesdirektion in Chemnitz holen. Und da ist verständlicherweise Eile geboten.

Drittens: Fußball. Die mit Abstand wahrscheinlichste Theorie ist, dass in besagtem Auto jemand saß, der zur Trainer-Beurlaubung beim FCE weit mehr weiß als die herumrätselnde Öffentlichkeit. Der Flitzer passierte den Blitzer am Montag. Und wann wurde der lila-weiße Urlaubsschein bekannt? Am Montag! Na, wenn das kein Indiz ist ...

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