VORSICHT SATIRE: RÜCKBLICK AUF DIE WOCHE: Lorks is Murks

Warum es nie langweilig wird zwischen den Bergen und das digitale Zeitalter noch auf sich warten lässt.

Was war das wieder für eine Woche! Der Blutdruck schnellte schon beim Krimi-Gucken hoch, weil die Erzgebirg(l)er wieder in genau die Ecke gestellt wurden, aus der sie raus wollen. Der Mörder war der Männelmacher! Ganz großes Kino!

Dabei gibt es so viele echt schrille Geschichten wie die von der Postbotin, die Briefe einwerfen will, sich aber nicht traut, schlafende Hunde zu wecken. Oder die, wo der Geist der weißen Frau aus dem Krimi deren Ehemann zurückholen will und daher auch den E-Mail-Verkehr bewusst sabotiert. Sicher werden Postboten in der Zukunft mit Drohnen ausgerüstet, um einen fliegen zu lassen. Bis der Forst Gebühren für die Überflugrechte von Krippelkiefern fordert. Merke: Nicht die großen Hunde sind das Problem. Es sind die kleinen, diese Wadenbeißer.

Und dann die Kür des Erzgebirgswortes des Jahres! Lorks. Genau da war es wieder, das Problem, das in jedem Dorf "annersch geredd werd"! "Dorhierde" (auch ein geiles Wort) is e Lorks eben Gefitz oder ein Lulatsch, der sich daneben benimmt. Aber lassen wir das lieber. Lorks is Murks un gut! Wer's nicht versteht, sollte den Baumversteher fragen. Der weiß, aus welchem Holz Pyramiden gemacht werden müssen, um künftig in der Welterberegion Erwähnung finden zu dürfen.

Die Zukunft soll digital sein. Dabei beherrschen wir noch nicht mal die analoge Welt. Was nützt das Gelaber über 5 G, wenn der Handyempfang zwischen den Bergen ständig zusammenbricht. Hat jemand noch eine Reiseschreibmaschine?

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