VORSICHT SATIRE: RÜCKBLICK AUF DIE WOCHE : Nach Schock: Forstbehörden und Waldnutzer atmen auf

Wichtiges Kulturgut gerettet - Fürs Pilzesammeln braucht es nun doch keinen Berechtigungsschein!

Fürs Holzsammeln im Staatsforst braucht man einen Berechtigungsschein. Das kenne ich von meinen Bekannten. Die haben einen Kamin in ihrem Haus und gehen regelmäßig in den Wald, damit sie den gut befüllt kriegen. Davor holen sie sich so ein Papier beim zuständigen Revierförster.

Als ich jetzt Wind davon bekam, dass man nun auch für das Sammeln von Pilzen einen Schein vom jeweiligen Besitzer des Waldes brauchen soll, war ich schockiert. Bislang bin ich immer gern in die Pilze gegangen. Aber nie tage- oder wochenlang vorher geplant! Denn das würde die Sache nach sich ziehen: Welche Behörde stellt schon ein Papier, das zu etwas berechtigt, von heute auf morgen aus? Ich entscheide ja meist spontan, wo ich das Messer an Steinpilz und Co. ansetzen möchte. Gleiches gilt für Blaubeeren oder Moose, Flechten und Zweige, die ich zum Basteln von diversen Gestecken brauche. Nun stellen Sie sich mal vor, Sie bräuchten für alles den jeweils entsprechenden Sammelberechtigungsschein! Und dann immer an den richtigen denken, bevor man in den Wald zieht auf der Suche nach seinen Früchten.


Zum Glück erwies sich die Nachricht vom Berechtigungsschein fürs Pilzesammeln als Ente. Da hat sich einer im sozialen Netzwerk einen Scherz erlaubt. Ich jedenfalls werde auch im nächsten Jahr sorglos mit Körbchen und Messer in den Wald ziehen und verspreche hiermit hoch und heilig, dass ich alles, was ich finde, nur für den eigenen Verzehr mitnehme und daraus keinen großen Gewinn machen will.

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