VORSICHT SATIRE: RÜCKBLICK AUF DIE WOCHE: Stille Wasser, fette Beute

Warum der Schein vom friedlichen Erzgebirger trügt und die Polizei in dieser Woche zu Hochform auflief

Es ist ein Trugschluss, zu glauben, dass im Erzgebirge nichts los ist. Stille Wasser sind bekanntlich tief und dreckig. Ohne zu sagen, dass wir im Trüben fischen. Aber düster sind die Machenschaften schon, und damit ist nicht nur der unter der Oberfläche zum Teil schmutzig geführte OB-Wahlkampf in Schwarzenberg gemeint.

Die Angel auszuwerfen, das lohnt sich - nicht nur hobbymäßig für Schülerlein. Vor allem die Polizei hat in dieser Woche fette Beute gemacht. Die wackeren Helden in Uniform scheuten nämlich nicht davor zurück, des Nachts in die Zwickauer Mulde zu springen, um einen mutmaßlichen Dieb dingfest zu machen. Dieser wollte in James-Bond-Manier von einer Brücke in den Fluss springen und davonschwimmen. Doch der 18-Jährige wusste nicht, dass mehr Neophyten im Fluss wuchern als Wasser drin ist. Und so konnten die Beamten den Unhold packen und dank Feuerwehr-Förderkorb raushieven.

Köder ganz anderer Art hat ein Mann in Schönheide ausgelegt. Wurst mit Nägeln. Nur weil der aggressive Opa was gegen Hunde hat. Hoffentlich hat sein Bringedienst von "Essen auf Rädern" nichts gegen cholerische Rentner. Die futuristische Kellnerin "Amy" im "Blauen Wunder" sollte ihm statt Kuchen mal Haschkekse servieren. Ohne Kellner oder solch "stille Diener" geht bald nichts mehr. In Sosa geht deshalb schon ein "Stern" unter. Doch der Hammer der Woche ist jener Opa, der auf der Kaufland- Toilette über die Trennwand gafft, nur um noch einmal einen knackigen Po zu sehen. Je oller, je doller!

11 Kommentare

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    620390
    10.10.2020

    Satire aus! Mal ein schöner Beitrag und ohne dieses Wort Corona. Hab gut schmunzeln müssen. Danke FREIE PRESSE.