VORSICHT SATIRE: RÜCKBLICK AUF DIE WOCHE: Stricken gegen Corona

Was gegen das neuartige Virus hilft und wie Marianne Martin helfen könnte.

Mund-Nasen-Schutz für Menschen war gestern! Im Kampf gegen das Corona-Virus tüftelt man in Schneeberg derzeit an einer Sensation: einem XXL-Schal für Gebäude.

Mit Hilfe des Riesen-Tuchs soll bald das Rathaus eingehüllt werden. Ursprünglich als Wett-Idee für den Bergstreittag im Sommer gestartet, dürfte die Aktion nun den Durchbruch bei der Bekämpfung der Pandemie bringen. Das ist aus ganz, ganz sicherer Quelle zu hören!

Die Idee: Der Schal soll Erreger gleich vom ganzen Gebäude abhalten. Die Top 5 der führende Virologen aus dem Altkreis unterstützt das Projekt, für das das Rathaus in mehreren Lagen eingepackt wird. Unklar ist derzeit noch, wie Besucher ins Gebäude gelangen. Doch das könnte, ist zu hören, den Erfolg des Projekts verstärken.

An eine Ausweitung des Schal-Einsatzes ist bereits gedacht. Als nächstes wird wohl der Bergmannsdom eingehüllt. Und auch andernorts könnte der XXL-Schal zum Einsatz kommen - etwa bei der Erzgebirgssparkasse. Im Streit mit Prämiensparern sieht mancher darin eine geeignete Möglichkeit, um sich vor Nörglern abzuschirmen.

Bleibt die Frage, wer die vielen Schale strickt? Marianne Martin vielleicht? Nach der abgesagten Geburtstagssause - wegen Corona - hätte sie ausreichend Zeit.

An eine Nachnutzung für die Schal-Massen in Nach-Corona-Zeiten ist derweil schon gedacht: Sie ließen sich prima nutzen, um den ganzen illegal abgelagerten Müll in den Wäldern zu verdecken.

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