VORSICHT SATIRE: RÜCKBLICK AUF DIE WOCHE: Zündende Idee für den Raachermannelmarkt

Wie trotz hoher Corona-Infektionszahlen in Aue dieses Jahr ein Weihnachtsmarkt stattfinden kann.

In dicken Rauch gehüllt könnte sich dieses Jahr der Raachermannelmarkt in Aue präsentieren - Corona wegen.

Wie diese Woche bekannt wurde, hält die Stadtverwaltung trotz hoher Infektionszahlen im Erzgebirge weiter an der Weihnachtstradition fest. Auch vom Einstufen als Risikogebiet lässt man sich nicht schrecken, plant sogar einige Neuerung. So soll der Standort nicht nur an den Carolateich verlegt, sondern auch der Namensgeber des Marktes - das Raachermannl - mehr in den Fokus gerückt werden.

Wie das konkret aussehen soll? Als XXL-Figur könnte der hölzerne Geselle die Buden bald ordentlich einräuchern.

Die zündende Idee: Dem Virus wird dank des dichten Rauchs einfach der Garaus gemacht. Wenn man in einigen ausländischen Hotelanlagen allabendlich das Geziefer ausräuchern kann, warum soll das dann nicht auch mit Corona gehen? Ist schließlich ebenfalls eine Art Lebensform, wenn auch besonders winzig und fies. Also das Groß- Räucherkerzl nabeln lassen, ins Raachermannl rein und ruck, zuck wabern dicke Nebelschwaden übern Carolateich.

Vorteil für die Besucher: Nicht nur Corona wäre weg, auch die ganzen nervigen Bekannten, die man sowieso lieber meiden wollte. Endliche stille Nacht, Heilige Nacht. Und weil zwischen all den Glühwein- und Bratwurstbuden die Gäste mit Armen und Händen voran durch den Dunst irren, bleibt auch immer eine Armlänge Abstand. Praktisch!

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