Wasserknappheit - Behörde ruft Schöpfverbot aus

Aue/Schwarzenberg.

Die Untere Wasserbehörde des Erzgebirgskreises hat gestern ein Schöpfverbot ausgesprochen. Wie das Landratsamt informierte, ist es strengstens untersagt, Wasser mittels Pumpen zu entnehmen. Auch das Schöpfen mit Handgefäßen, etwa Eimern, ist nun an den hiesigen Gewässern zu unterlassen. Das Verbot wird mit der Witterung begründet. Nach den Wettervorhersagen sei auch weiterhin nicht mit größeren Niederschlagsmengen zu rechnen. "Bei anhaltender Trockenheit und entsprechend niedrigen Wasserständen können bereits geringfügige Wasserentnahmen nachteilige Auswirkungen auf die Gewässerökologie haben", sagte ein Behördensprecher. Der geringe Sauerstoffgehalt mindere die Selbstreinigungskraft der Gewässer, was zu Algenbildung und dem Absterben von Fischen und Kleinstlebewesen führe. Wasserentnahme verschärfe die Lage. Bei Verstößen droht ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. (urm)

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