Weil es an Schnee fehlt: Crosslauf statt Skilanglauf

Bei Landes-Paralympics in Breitenbrunn gehen 80 Schüler an den Start

Breitenbrunn.

Am Wochenende sollte im Sportpark Rabenberg in Breitenbrunn das 22. Paralympics-Landesfinale im Skilanglauf mit Teilnehmern aus insgesamt 20 sächsischen Schulen stattfinden. Aufgrund des fehlendes Schnees musste in diesem Jahr allerdings kurzfristig umgeplant werden. "Eine Verschiebung war aber auch keine Option, da wir kurzfristig keinen neuen Termin gefunden hätten, an dem alle Schüler, Betreuer und der Sportpark Rabenberg Zeit und freie Kapazitäten gehabt hätten", erklärte Martina Seibt, Referentin im Sächsischen Kultusministerium.

Am Samstagmorgen gab es statt Skilanglauf zunächst Staffelwettkämpfe in der Turnhalle, am Nachmittag wurde ein Hindernis-Crosslauf im Freien durchgeführt. Bei den Staffelwettkämpfen bekam die schnellste Schule einen Punkt, die langsamste 20. Der anschließende Crosslauf erfolgte in doppelter Wertung, sodass die schnellste Schule zwei und die langsamste 40 Punkte erhielten. Die drei Schulen mit den wenigsten Punkten gingen als Sieger aus dem Wettkampf mit dem Motto "Erlebnis statt Ergebnis" hervor. Sie nehmen 2021 am Finale des Bundeswettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia & Paralympics" im bayrischen Nesselwang teil.

Insgesamt 80 Kinder und 40 Lehrer von Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung waren für die Wettkämpfe auf den Rabenberg gekommen. Mit der Brünlasbergschule aus Aue war auch eine Einrichtung aus dem Altkreis Aue-Schwarzenberg vertreten. Die Landes-Paralympics stehen unter Schirmherrschaft des CDU-Politikers Alexander Krauß. Finanziert werden sie vom Sächsischen Kultusministerium. (gudo)

0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...