Wenn Eltern zu Verkehrsrowdys werden

Um ihre Kinder möglichst nah an die Schule heranzufahren, nehmen es manche Mütter und Väter mit den Verkehrsregeln nicht so genau. An der Grundschule Aue-Zelle führt das mitunter zu gefährlichen Szenen. Kein Einzelfall in der Region.

5Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 15
    1
    Pixelghost
    09.02.2019

    @Kastenfrosch, schön für die Eltern mit Auto. Die, die kein Auto haben oder ihre Kinder per pedes bringen, laufen dann zwischen den Autos, die bis vor die Tür fahren.
    An die Kinder andrer wird halt nicht gedacht. Man stellt Rettungswege zu. Kinder, die in den Gruppen laufen, weil sie auch alt genug dafür sind, werden getragen. Nebenbei telefoniert man noch, selbst beim Wegfahren.

  • 6
    3
    Kastenfrosch
    09.02.2019

    "[Manche Eltern fahren] mit ihrem Auto morgens sogar direkt bis auf den Schulhof - trotz Vollsperrscheibe. "Das ist gefährlich, weil die Kinder dort im Dunklen laufen", sagte sie."

    Klingt in der Tat gefährlich. Vielleicht sollte man seine Kinder dann lieber mit dem Auto bis vor die Tür bringen, damit sie nicht zwischen den Autos laufen müssen.

  • 13
    2
    BlackSheep
    09.02.2019

    @Interessierte, glaub eher da haben die Schüler keine Wahl wenn die Eltern sagen "du läufts nicht, ich fahr dich".

  • 16
    13
    Hinterfragt
    09.02.2019

    Verstehe ich nicht, die Schüler gehen zu Demos für die Sauberhaltung der Luft (Kohleausstieg, ...).
    Genau HIER könnten diese schon AKTIV betragen, indem diese zu Fuß oder per ÖPNV zur Schule gehen.
    Stimmt, dafür gibt's aber kein geduldetes "Blaumachen" und die persönliche Bequemlichkeit geht hier dann natürlich dem Klimaschutz vor ...

  • 8
    11
    Hammerhansel
    09.02.2019

    Schwierige Sache. Das persönliche Sicherheitsbedürfnis (u. a. durch zahlreiche online verbreitete tatsächliche und ausgedachte Vorkommnisse) und die Bequemlichkeit von Eltern und Kindern sind nun einmal da und wer am frühen Morgen nicht nur ein Kind zur Schule zu bringen hat, sondern nebenbei noch in der Kita und wenn es passt noch auf Arbeit vorbeischauen muss, der weiß, dass es eben doch nicht immer klappt, sich zehn Minuten eher ins Auto zu setzen.

    Von amerikanischen Schulen kenne ich Drop-Off-Zonen, was allerdings nur funktioniert, wenn genügend breite Straßen usw. vorhanden sind. - Aussichtslos im Erzgebirge, wo der Platz begrenzt ist, zumal im Winter.

    Ein Halteverbot (wie auch immer das zurchsetzbar sein soll) im Umkreis der jeweiligen Schule könnte Abhilfe schaffen, wenn ein zentraler Platz zum Abladen der Kinder vorhanden wäre. Den Restweg könnte man z. B. mit einem Schülerlotsen gemeinsam gehen und dabei am Morgen gleich noch ein bisschen in Bewegung kommen.

    Dazu müsste es eine konzertierte Aktion aller Beteiligten geben, woran wohl leider zu zweifeln ist.



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