Wettstreit im Icehouse soll neue Talente zutage fördern

Kinder haben in Aue eine spezielle Form des Biathlons ausprobiert

Aue/Schwarzenberg.

Rund 40 Kinder aus den beiden fünften Klassen der Oberschule Aue-Zelle haben am gestrigen Mittwoch im Icehouse in Aue an einem Schlittschuhfestival samt Biathlonwettbewerb teilgenommen. Nach einer Aufwärmphase schlossen sich die Steppkes in Teams zusammen, um zweimal drei Runden auf Zeit auf dem Eis zu drehen. Mitglieder der Biathlonabteilung des PSV Schwarzenberg zeigten den Fünftklässlern zudem den Umgang mit einem Lasergewehr. Im Biathlonwettstreit mussten die Kinder jeweils zwei Runden Schlittschuhlaufen und zweimal schießen. Pro Fehlschuss gab es eine Strafzeit von fünf Sekunden. Die Besten erhielten Medaillen.

Den Hut für das Integrationsprojekt hat der Kreissportbund Erzgebirge auf. "Premiere war vor zwei Jahren in Annaberg. In diesem Jahr fand die Veranstaltung erstmalig in Aue statt", so Geschäftsführer Daniel Schneider. Am 12. und am 13. Februar folgen weitere Veranstaltungen in Annaberg-Buchholz und Seiffen. "Das Erzgebirge ist eine Biathlonregion. Wir möchten diese Sportart Kindern näherbringen, um wieder mehr Nachwuchs zu gewinnen", sagt Schneider. Sportlehrerin Luisa Neubert hatte von einem Schüler erst von dem Projekt erfahren. "Für die Schüler ist dies ein vollkommen neues Erlebnis. Es sollte öfter Veranstaltungen dieser Art geben", meint die 29-Jährige. Allerdings haderte sie mit der zu geringen Werbung, sonst wäre der Zuspruch ihrer Meinung nach sicherlich größer gewesen. "Ich erhoffe mir dadurch auch, dass bei den Kindern das Interesse für den Eissport geweckt wird." (gudo)


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