Wie der Markt aussehen soll

Die Stadt will den Markt in Neustädtel verschönern. Bei der Frage, wie genau, wurden nun die Bürger befragt. Die haben ganz verschiedene Ansichten.

Neustädtel.

Der Marktplatz im Schneeberger Stadtteil Neustädtel - er ist ein kleines Politikum. Die einen wollen dort mehr kostenlose Parkplätze, die anderen mehr Bänke zum Ausruhen. Und wieder andere eine gute Mischung aus beidem. Außerdem wird von Geschäftsleuten die Aufhebung der Sperrung des Fußgängerareals für den Lieferverkehr gewünscht.

Zur öffentlichen Fragestunde im Verwaltungsgebäude an der Schulgasse am Dienstagabend prallten die verschiedenen Ansichten von Anwohnern und Gewerbetreibenden nun aufeinander. Was Bürgermeister Ingo Seifert (Freie Wähler/Bika) ein wenig verwunderte, da er eigentlich nur eine Meinungsbildung darüber wollte, wie die neuen Bänke für den Markt aussehen sollen. Die Stadtverwaltung hat Mittel eingeplant, die zur Aufwertung des Neustädtler Zentrums - etwa mit Pflanzkübeln und Sitzgelegenheiten - eingesetzt werden sollen.

Tatsächlich werden Bänke von Fußgängern dort gewünscht, vor allem von älteren Neustädtlern, die beim Fußmarsch zum Einkaufsmarkt und zurück eine Verschnaufpause einlegen möchten. Daher hatte Seifert drei Vorschläge von Banktypen unterbreitet. Allerdings wurde der Wunsch geäußert, dass diese nicht zu modern aussehen sollten. Ideal wäre zudem, wenn man sie kreisförmig um die Bäume baue. Weil dann noch Platz bliebe für mehr Parkplätze.

Von denen wiederum erhoffen sich die Geschäftsleute rund um den Markt mehr Bequemlichkeit für ihre Kunden. Missstimmung komme hier immer dann auf, wenn manche Autofahrer die Kurzzeit-Parkplätze gleich früh belegen und die Parkscheibe regelmäßig nachstellten. Unverständnis auch beim Thema Fußgängerbereich: Der verbietet zum einen, dass man darauf parkt - was regelmäßig von eiligen Kunden ignoriert würde. Zum anderen dürfen aber auch keine Lieferantenwagen dahin. Warum das Areal 2003 überhaupt so eingestuft wurde, konnte weder Seifert noch der Bauamtsleiter beantworten. Diese Auskunft müsse man erst von der Verkehrsbehörde einholen, hieß es.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...