Wismut erforscht Wasserrätsel weiter

Johanngeorgenstadt.

Der massive Wasseraustritt am Fuß der sanierten Uranbergbauhalde an der Schwarzenberger Straße in Johanngeorgenstadt ist Gegenstand weiterer Untersuchungen des Bergbausanierers Wismut. Bislang konnte die Ursache nicht zweifelsfrei geklärt werden. "Wir vermuten, dass das Wasser aus dem früheren Stollen 61 kam", sagte Manfred Speer, der für die Wismut-Altstandorte zuständige Abteilungsleiter der "Freien Presse". Der zunächst in Verdacht stehende Aaronstollen sei ausgeschlossen worden. Eine abschließende Klärung sei noch nicht möglich gewesen, weil infolge der Trockenheit unter Tage zu wenig Wasser fließe. Um die Quelle des Wasseraustritts zu finden, der im Januar nahe der alten Weberfabrik ein Grundstück und die Staatsstraße 272 zu überfluten drohte, hatte die Wismut Bohrungen veranlasst und mit Kalkmilch die unterirdischen Wasserläufe verfolgt. Die Ursachenforschung werde fortgesetzt, sagte Speer. Durch den neu gebauten Ablauf am Haldenfuß seien jetzt aber keine Überschwemmungen mehr zu befürchten. (mu)

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