Zusammenarbeit über Ortsgrenzen

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Wer von den sieben Gemeinden entscheidet sich für einen gemeinsamen Weg? Bis Ende März ist ihr Votum gefordert.

Zschorlau.

Die Interkommunale Zusammenarbeit ist nicht die Vorstufe zu einer nächsten Gemeindegebietsreform. Diese möglicherweise bestehende Angst möchte der Bürgermeister von Zschorlau, Wolfgang Leonhardt (CDU) ausräumen. Es gehe vielmehr darum, jene Arbeitsbereiche zu erkennen, in denen sich Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg lohnt. Keineswegs sei das mit einem Stellenabbau in den Verwaltungen verbunden. Zschorlau mit Bockau, Johanngeorgenstadt, Breitenbrunn, Stützengrün, Eibenstock und Schönheide haben sich per Grundsatzbeschluss darauf geeinigt, zunächst den Ist-Zustand in den Gemeinden zu untersuchen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten.

Dazu stellt die Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH (KEM) bis Ende März in den Räten der Kommunen ihren Abschlussbericht vor. "Ziel ist es, dann zu wissen, wer die weiteren Schritte mitgehen will", so Leonhardt. "Zschorlau ist auf alle Fälle dabei."

Für die Arbeit der nächsten zwei Jahre, die ein Projektmanager übernehmen soll, sollen Fördermittel beantragt werden. Standesamt, Bauamt, Gemeindevollzugsdienst, Steuerverwaltung nennt Leonhardt als Beispiele für eine sinnvolle Zusammenarbeit. Möglich sei auch, dass das nur zwischen zwei oder drei Gemeinden geschieht.

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