Zwönitzer erhält Landespreis für Heimatforschung

Zwönitz/Dresden. Der Zwönitzer Alt-Bürgermeister und Autor Uwe Schneider ist am Freitag mit dem Landespreis für Heimatforschung ausgezeichnet worden. Der Staatssekretär für Kultus, Frank Pfeil, verlieh ihm im Dresdner Stadtmuseum den mit 3000 Euro dotierten Hauptpreis für seine Arbeit "Chronik der Stadt Zwönitz 960 - 1945". Ein 750-Seiten-Wälzer, der gespickt ist mit historischen Fakten, Registern sowie Textbeiträgen zu Sagen und namenhaften Persönlichkeiten der Bergstadt.

Laut Kultusministerium ist die Publikation von der Jury einvernehmlich für den ersten Preis nominiert worden. Für den Wettbewerb, der dieses Jahr bereits zum neunten Mal stattfand, waren 118 Arbeiten von Laienforschern aus ganz Sachsen eingegangen ­- darunter Bücher und Broschüren, Filme und Internet-Präsentationen zur Orts-, Regional- und Landesgeschichte. Die jüngste Teilnehmerin geht in die Grundschule, die Älteste ist 94 Jahre.

Schneider sagt zur Auszeichnung: "Darüber freue ich mich natürlich sehr. Wenn man selbst für etwas brennt, ist es schön, wenn es andere anerkennen." An der Chronik der Stadt Zwönitz arbeitete er seit 2008, Anfang dieses Jahres wurde sie schließlich der Öffentlichkeit präsentiert. (juef)

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