Abiturientinnen schaffen Traum-Abschlussnote

Über einen Schnitt von je 1,0 dürfen sich drei junge Frauen freuen, die am Olbernhauer Gymnasium ihre Prüfungen ablegten. Ihre weiteren Pläne stehen schon fest.

Olbernhau.

Ein Noten-Durchschnitt von 1,0 ist für viele Zwölftklässler das höchste Ziel. Für viele bleibt es allerdings unerreicht. Lina Schneider, Merit Voit und Hannah Mühl haben sich diesen Traum erfüllt und ihre Abschlussprüfungen mit der Traum-Note geschafft.

Schon die Wahl der Leistungskurse deutete auf das gemeinsame naturwissenschaftliche Interesse der jungen Frauen hin: Alle drei entschieden sich für Mathe als Leistungskurs, Lina Schneider dazu noch für Physik. Merit Voit und Hannah Mühl wählten Geschichte. Auf die Traum-Note haben sie nach eigener Aussage nicht hingearbeitet. "Wir haben immer unser Bestes gegeben", sagt Hannah Mühl. Das war auch erforderlich, denn wegen Corona verlief das Finale der Schulzeit nicht nur am Olbernhauer Gymnasium diesmal anders als in den Jahren zuvor. Durch die Zeit der Schulschließung, da sind sich die drei 18-Jährigen einig, haben sie aber keinen Nachteil erfahren.

"Der Unterrichtsstoff war im Wesentlichen durch und wir hatten sehr viel Zeit, uns zuhause vorzubereiten", sagt Merit Voit. Dass dies offensichtlich gut funktioniert hat, auch dafür haben die drei eine Erklärung. "Wir können uns ganz gut selbst organisieren und bringen wohl auch die erforderliche Disziplin mit", sagt Lina Schneider, die einräumt, zwar regelmäßig, aber nicht übermäßig den Unterrichtsstoff gebüffelt zu haben.

Mit dem bestmöglichen Abitur in der Tasche können die jungen Frauen nun ihre berufliche Laufbahn starten. Alle drei wollen studieren. Lina Schneider, die in Heidersdorf wohnt, und Merit Voit, sie kommt aus Neuhausen, beginnen im Oktober in Leipzig mit dem Studium der Medizin. Worauf sie sich nach dem Grundstudium spezialisieren und ob sie später als Ärztinnen in ihre Heimat zurückkehren, steht für die beiden noch in den Sternen. "Das wird die Zeit ergeben", lässt Lina Schneider alles offen.

Die Olbernhauerin Hannah Mühl geht zunächst für ein Jahr nach Irland, wo sie als Au-Pair bei einer Gastfamilie ihr Englisch verbessern sowie Land und Leute kennenlernen möchte. Erst im kommenden Jahr beginnt sie ihr Studium der Psychologie. Zunächst steht bei allen ein entspannter Sommer auf dem Plan. "Ich freue mich jetzt auf Urlaub mit Freunden und mit der Familie", sagt Merit Voit.

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