Anzahl der Straßenmeistereien im Erzgebirgskreis soll schrumpfen

Seit Jahren wurde geplant und verhandelt, nun hat auch der Kreistag zugestimmt: Die Struktur der Straßenmeistereien im Erzgebirgskreis wird verändert. Zwei werden geschlossen, eine wird neu gebaut. Für abgelegene Gebiete soll sich das aber nicht negativ auswirken.

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11 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 10
    2
    fnor
    02.10.2020

    Baue auf und reiße nieder .... Weil der Landesrechnungshof aufgrund der Vorgaben vom Bund meint, dass der Erzgebirgskreis zu viele Straßenmeistereien hat, muss umstrukturiert werden. Natürlich muss man alte Standorte schließen und neu bauen für einen noch nicht zu beziffernden Betrag. Im Gebirge weiß man, dass es im Winter schneit und mit zunehmendem Abstand zur Meisterei die Straßen schlechter geräumt sind. Deswegen baut man Winterdienststützpunkte, damit das Kind einen anderen Namen hat. Der Stützpunkt wird dann in den 10 km entfernten Nachbarorten Olbernhau bzw. Amtsberg eingerichtet und nicht in den zu schließenden Meistereien in Zöblitz und Gornau, wo bereits ein Salzlager steht, man über ein Grundstück verfügt usw. Das alles denkt sich eine Consultingfirma aus dem Rheintal aus. Das Reinthal ist ja für seine strengen und schneereichen Winter bekannt, was die Expertise der Experten bezeugt. Nach dem aktuellen Plan betreut Stollberg Straßen bei Schönfeld, Schönfeld Straßen bei Marienberg und Marienberg bis in den Seiffener Zipfel. Schönfeld muss die entlegene Kammregion des Fichtelbergs im Winter schneefrei halten. Man hätte die Standortsuche auch wissenschaftlich angehen können, indem man den Schwerpunkt im Netz bestimmt, sodass man alle Straßen möglichst gut erreicht.