Auch der weiße Wein trägt prächtig

Gartenmeisterschaft: Drei Rebstöcke lassen Benjamin Dittrich auf eine reiche Lese hoffen. Die ersten Trauben sind bereits verspeist und für hervorragend befunden worden.

Olbernhau.

Das Konzept der Selbstversorgung hat Benjamin Dittrich erweitert. Die reiche Beerenernte hat er gemeinsam mit seiner Frau Sabine zu Wein und Marmelade verarbeitet. Auch Tomaten, Gurken und Paprika reichen den ganzen Sommer über, Kartoffeln und Bohnen sogar das ganze Jahr. Zucchini werden gewürfelt und eingefroren.

Besonders stolz ist Benjamin Dittrich allerdings auf seine drei Rebstöcke. Damit hatte sich der Olbernhauer bereits im vergangenen Jahr bei der Gartenmeisterschaft der "Freien Presse" und der Raiffeisen Handelsgenossenschaft Erzgebirge (RHG) beworben. Zwei Stöcke liefern blaue, einer gelbe Trauben. Alle drei sind erst drei Jahre alt und stammen aus der RHG in Olbernhau.

Der gelbe Weinstock trägt dieses Jahr zum ersten Mal so reichlich. Insgesamt etwa 100 Trauben hängen im Gewächshaus. Die Pflege der Reben sei nicht einfach und erfordere viel Zeit. Im Frühling werde jede Woche mit Pellets aus Pferdedung gedüngt. Sobald die Blüte einsetzt, höre er damit auf. Alles Erfahrungswerte. Wasser brauchen die Rebstöcke viel. Mit etwa 20 Litern müsse das Gewächshaus täglich versorgt werden. Geht das Regenwasser zur Neige, komme Leitungswasser zum Einsatz. Damit die Rebstöcke ihre ganze Kraft in den Wein leiten können, entferne er regelmäßig neue Seitentriebe. "Sonst würde das gesamte Gewächshaus zuwachsen", sagt der Olbernhauer. Außerdem müsse ständig nach Schädlingen Ausschau gehalten werden.

Die Lese erfolge keineswegs mit einem Mal. "Sobald die Beeren reif sind, werden sie nach und nach verspeist. Für unsere vier Kinder ein echter Hochgenuss." Drei Gärten versorgt der 35-Jährige gemeinsam mit seiner Familie. Die Kinder helfen unter anderem bei der Beseitigung des Unkrauts. "Jeden Tag sind sie hier draußen."

Die drei Gärten gehören zum Olbernhauer Kleingartenverein Neuer Weg in der Anlage "Nummer Fünf" nahe der Bahnstation Olbernhau-West. Die viele Arbeit, die für die Hege und Pflege der Gärten nötig ist, lohnt sich aus der Sicht der Dittrichs in doppeltem Sinne: "Auf der einen Seite macht sie Spaß. Auf der anderen liefern die Gärten wertvolle und gesunde Nahrung für alle."


Einfach anrufen!

Anmeldungen nimmt die "Freie Presse" in Marienberg, Töpferstraße 17 (Telefonnummer 03735 916513345 und per E-Mail unter der Adresse red.marienberg@freiepresse.de) sowie in Zschopau, Ludwig-Würkert-Straße 2 (Telefonnummer 03725 348413644 und per E-Mail unter red.zschopau@freiepresse.de) entgegen. Anmeldeschluss ist am 3. September dieses Jahres (Es gilt das Datum des Poststempels).

Die Teilnehmer der Gartenmeisterschaft erklären sich mit ihrer Anmeldung einverstanden, dass ihre Zusendungen kostenfrei veröffentlicht werden. Das gilt auch für Online-Publikationen. Bilder müssen Namen und Anschrift des Fotografen tragen und frei von Rechten Dritter sein.

Bei einer Prämierung dürfen Daten und Bilder an den Sponsor RHG Erzgebirge weitergegeben werden. Die Teilnehmerdaten werden mit Name, Anschrift, Datum und Gewinnspielbezeichnung ausschließlich zum Zweck der Ziehung der Gewinner dieses Gewinnspiels erhoben und gespeichert.

Nach der Ziehung und Benachrichtigung der Gewinner werden sämtliche Teilnehmerdaten gelöscht. Ausgenommen sind die Daten der Leser, deren Fotos veröffentlicht wurden. Diese müssen für die Dauer der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert bleiben. Eine Weitergabe an Dritte zu anderen Zwecken ist ausgeschlossen.

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