Ausstellung über Historie ist geplant

Jugendwerkhof steht im Mittelpunkt

Scharfenstein.

Bis zur Wende hat sich auf Burg Scharfenstein ein Jugendwerkhof befunden, eine Einrichtung innerhalb der Spezialheime der Jugendhilfe in der DDR. "In den vergangenen Jahren nahmen die Diskussionen zu diesem Thema stetig zu, und auch die wissenschaftliche Aufarbeitung schritt voran. An dieser Entwicklung wollen die Augustusburg/Scharfenstein/Lichtenwalde Schlossbetriebe gGmbH teilhaben und planen deshalb eine Sonderausstellung zum Jugendwerkhof Scharfenstein, wo dieser wichtige Teil der Burggeschichte erstmalig erforscht wird", heißt es.

Damit dieses Vorhaben gelinge, würden Zeitzeugen gesucht, die ihre Erinnerungen, Fotos, Gegenstände und Dokumente vertrauensvoll zur Verfügung stellten. "Gesucht werden ehemalige Betroffene, Lehrer oder Erzieher. In Gesprächen können zudem Video- oder Audiointerviews geführt werden. Aber auch eine Anonymisierung ist auf Wunsch jederzeit möglich." Der Schutz der personenbezogenen Daten der Mitwirkenden werde dabei jederzeit gewährleistet. Die Daten würden streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Die Teilnahme an dem Ausstellungsprojekt könne auch nachträglich widerrufen werden. Ansprechpartner ist Museumspädagoge Martin Kreß. (bz)

E-Mail martin.kress@

die-sehenswerten-drei.de

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