Bad hält an geplantem Bau fest

Trotz Folgen der Corona-Krise will das Freizeitbad Greifensteine ab 2021 ein Millionenprojekt umsetzen. Das Virus sorgt dennoch für erhebliche Einschnitte.

Geyer.

Das Freizeitbad Greifensteine bei Geyer hält trotz Einschnitten aufgrund der Corona-Pandemie an Plänen für eine umfangreiche Modernisierung fest. Nach jetzigem Stand sollen die Bauarbeiten, die unter anderem neue Becken im Außenbereich vorsehen, im nächsten Jahr beginnen. Dafür sind Investitionen von rund sieben Millionen Euro geplant, das Land Sachsen stellt fast sechs Millionen Euro dafür bereit. Das aktuelle Jahr aber wird aufgrund der Ausnahmesituation und einer mehrmonatigen Zwangsschließung mit einem finanziellen Verlust zu Ende gehen.

Wie hoch das Minus ausfallen wird, lässt sich laut Geschäftsführer Markus Kothe noch nicht sagen. "Die steigenden Fallzahlen beunruhigen mich sehr und hinterlassen ein großes Fragezeichen für potenzielle Prognosen", erklärt er. Nachdem im Vorjahr mit gut 206.900 Besuchern erstmals nach 18 Jahren wieder die 200.000er-Marke überschritten werden konnte, führt die Corona-Krise wie in anderen Freizeiteinrichtungen zu einem erheblichen Einbruch. Von Mitte März bis Mitte Juni durften aufgrund damaliger Vorgaben gar keine Gäste in die Einrichtung. Dabei hatte das neue Jahr so gut begonnen, mit einem deutlichen Besucherzuwachs im Januar und Februar. Dann kam Corona samt Schließzeit und weiteren spürbaren Folgen. Vom Jahresbeginn bis Ende September besuchten rund 97.000 Gäste das Bad, gut 56.000 weniger als im Vorjahreszeitraum.

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