Bäume fürs Fest können geschlagen werden

Aktion findet am Sonnabend am Jägersteig statt

Pockau.

Wer seinen Weihnachtsbaum selbst schlagen will, der kann sich den kommenden Sonnabend im Kalender anstreichen. Am Jägersteig zwischen Pockau und Lauterbach besteht dazu wieder die Möglichkeit. Die Blaufichten und Kiefern, die dort stehen, haben von Haus aus ein stark begrenztes Leben, denn sie wachsen unter Hochspannungsleitungen. Aus diesem Grund dürfen sie nicht in die Höhe schießen wie die Exemplare in unmittelbarer Nähe.

Dieses Jahr wird es aufgrund der Corona-Pandemie weder einen Imbiss noch einen Glühwein oder ein anderes Getränk geben. Für das Christbaum-Schlagen ist es ratsam, eine kleine Handsäge dabei zu haben. Außerdem muss jeder Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Vor Ort wird der Baum eingenetzt und so für den Transport nach Hause vorbereitet. Auf Wunsch würden die Mitarbeiter des Staatsbetriebes Sachsenforst bei dem entscheidenden Schnitt helfen. Bislang ist das laut Forstrevierleiter Tino Kermer allerdings noch nicht vorgekommen.

Das Areal mit den potenziellen Weihnachtsbäumen umfasst rund sechs Hektar. Größen von einem bis vier Meter Höhe sind dort zu finden. In den vergangenen Jahren sind auf der Fläche pro Saison bis zu 500 Weihnachtsbäume geerntet worden. Dieses Jahr stellt sich das Team um Tino Kermer auf eine weitaus geringere Nachfrage ein. Ganz weglassen wollte der Niederlautersteiner das Angebot jedoch nicht. Die Bäume können von 9 bis 15 Uhr geschlagen werden. (jag)

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