Bauarbeiten in Seiffen liegen im Zeitplan

Firmen haben mit Blick auf den Winter einen Termin-Puffer eingeplant

Seiffen.

Lange hat Seiffen um die Finanzierung und die Baugenehmigung für zwei Großprojekte gestritten. Im Herbst stand dann endlich fest: Sowohl mit dem Anbau am Gerätehaus der freiwilligen Feuerwehr als auch mit dem Umbau des alten Freibades kann noch in diesem Jahr begonnen werden. Trotz des späten Baustarts liegen beide Projekte im Zeitplan, sagte Bürgermeister Martin Wittig (CDU) während der jüngsten Gemeinderatssitzung. Da davon auszugehen sei, dass es aufgrund zunehmender winterlicher Witterung in den kommenden Tagen zu Einschränkungen oder gar einen Baustopp kommen kann, hätten die Baufirmen vorsorglich einen Zeitpuffer mit eingeplant. "Ich gehe davon aus, dass die Projekte termingerecht umgesetzt werden können", so Wittig.

Seiffen ist aktuell dabei, das ehemalige Freibad in ein Regenrückhaltebecken umzubauen. Zusätzliche Auflagen seitens der Behörden hatten den Baustart immer wieder verzögert. Es drohte sogar der Verlust von bereits zugesagten Fördermitteln. Laut dem Seiffener Rathaus-Chef soll der Umbau im kommenden Jahr abgeschlossen werden. Die Kosten für das zu 100 Prozent von der Sächsischen Aufbaubank geförderten Vorhaben bezifferte er zuletzt auf rund 1.055.000 Euro.

Parallel zum Umbau des alten Freibades investiert Seiffen rund 605.000 Euro in einen Anbau für das Gerätehaus der freiwilligen Feuerwehr. Dort sollen künftig die Einsatzwagen unterkommen.

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