Bauherren können auf Fördergelder hoffen

Projekte in den vergangenen Jahren mit 20 Millionen Euro unterstützt - Neue Förderperiode geplant

Gahlenz.

Viele Projekte wie der Umbau alter Gebäude zu Wohnhäusern wären ohne die Förderung aus dem Leader-Programm womöglich nicht in die Tat umgesetzt worden. Die Mittel stammen zu 80 Prozent von der Europäischen Union und zu 20 Prozent vom Freistaat. Mit dem Geld soll nun auch in Zukunft der ländliche Raum attraktiver gestaltet werden. 17 Kommunen aus Mittelsachsen und dem Erzgebirgskreis haben sich dafür zum Verein zur Entwicklung der Erzgebirgsregion Flöha- und Zschopautal mit Sitz in Gahlenz zusammengeschlossen. In den vergangenen sieben Jahren wurden Projekte von Kommunen, Unternehmen, Vereinen, Kirchen und Privatpersonen mit etwas mehr als 20 Millionen Euro unterstützt. Der Fakt, dass die Förderperiode am 31. Dezember zu Ende ging, braucht Investoren nicht zu verunsichern. "Der laufende Abschnitt, der 2014 begann, wird voraussichtlich um zwei Übergangsjahre verlängert", sagt Regionalmanagerin Andrea Pötzscher. Hierfür soll zusätzliches Geld nach alten Regeln bereitgestellt werden. Aktuell würden auf europäischer Ebene Verhandlungen zu den Rechtsgrundlagen für die neue Förderperiode geführt. Diese soll von 2021 bis 2027 dauern. (kbe)www.floeha-zschopautal.de

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