Bauland in Mittelsachsen begehrt

Fast 400 Grundstücke wechseln den Besitzer

Freiberg.

Der Preis für Bauland ist im Landkreis Mittelsachsen im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, mussten 2019 für einen Quadratmeter im Schnitt 26,46 Euro bezahlt werden. Häuslebauer und andere Investoren mussten ein Jahr zuvor durchschnittlich noch 28,74 Euro für einen Quadratmeter Bauland hinlegen. Die Daten zeichnen allerdings ein positives Bild vom hiesigen Immobilienmarkt. Denn Mittelsachsen ist offenbar ein beliebtes Pflaster. Zwar war Bauland in Nordsachsen mit 457 registrierten Verkäufen im vorigen Jahr am gefragtesten, doch Mittelsachsen folgt im sachsenweiten Vergleich mit 398 Kaufverträgen auf Platz 2.

Trotzdem sank das Interesse, ein Grundstück zu erwerben. Während in Mittelsachsen im zurückliegenden Jahr 398 Kaufverträge registriert wurden, waren es ein Jahr zuvor 412. Insgesamt wechselten 2019 rund 700.000 Quadratmeter Bauland den Besitzer. In Summe mussten dafür annähernd 18,5 Millionen Euro bezahlt werden. In der jüngeren Vergangenheit gab es ein Ausnahmejahr. 2016 verzeichneten die Statistiker 1287 Verkäufe bei einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 48,83 Euro. Fast 2,6 Millionen Quadratmeter wechselten seinerzeit den Besitzer - das entspricht einer Fläche von gut 260 Hektar beziehungsweise von etwa 350 Fußballfeldern. (acr)

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