Bergstadt baut weiter Schulden ab

Die aktuelle Verschuldung in Marienberg in Höhe von 11 Millionen Euro soll in den nächsten Jahren weiter sinken. Dabei muss die Stadt für ein Projekt sogar einen neuen Millionenkredit aufnehmen.

Marienberg.

Schuldenfrei: der Traum eines jeden Bürgermeisters für seinen Ort. Doch die Realität sieht in vielen Kommunen anders aus. Auch in Marienberg. Verwaltung und Stadtrat arbeiten aber daran.

Denn die Bergstadt baut in den nächsten Jahren weiter Schulden ab. Das geht aus dem Doppelhaushalt 2019/20 hervor, den der Stadtrat in seiner vergangenen Sitzung einstimmig bei zwei Enthaltungen beschlossen hat. Zum 1. Januar 2019 betrug der Schuldenstand der Bergstadt rund 11,33 Millionen Euro. Das ergibt eine Pro-Kopf-Verschuldung von 661,05 Euro je Einwohner. Zu Beginn des vergangenen Jahres standen 13,13 Millionen und 759,55 Euro zu Buche. Bis 31. Dezember 2023 sollen die Schulden laut Plan weiter auf 7,63 Millionen Euro sinken. Bei einem Rückgang von derzeit 17.140 auf dann prognostizierte 16.762 Einwohner ergibt sich daraus 455,37 Euro Pro-Kopf-Verschuldung. Roberto Jahn, Fraktionschef von Bürger für Marienberg, lobte den Schuldenabbau: "Eine gute Sache."

Die Stadt baut dabei weiter Schulden ab, obwohl ein neuer 1,9-Millionen-Euro-Kredit für das geplante Wohngebiet im Ortsteil Lauta aufgenommen muss, da das Projekt zu null Prozent gefördert wird. Noch in diesem Jahr soll die rund zwei Millionen Euro teure Erschließung des Baulands in Lauta erfolgen.

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