Besucheransturm flacht deutlich ab

Leere Straßen und Geschäfte am zweiten Adventswochenende in Seiffen

Seiffen.

Die Kontrollen haben Wirkung gezeigt: Am zweiten Adventswochenende ist in Seiffen deutlich weniger los gewesen. "Der Ort ist tot", fasste Seiffens Bürgermeister Martin Wittig (CDU) am Samstagnachmittag zusammen. Kaum ein Besucher kam am Vortag des zweiten Advents ins Spielzeugdorf. Tino Günther vom gleichnamigen Spielwarenmacher-Geschäft bestätigte: "Seiffen ist leer". Es seien mehr Polizisten oder Journalisten unterwegs als Besucher. Auch am gestrigen Sonntag ist im Seiffener Zentrum kaum etwas los gewesen.

60 Euro Bußgeld drohen Besuchern, die weder aus dem Erzgebirgskreis noch aus einem der benachbarten Landkreise stammen.

Am ersten Advent hatte die Situation ganz anders ausgesehen. Dass mitten im Corona-Hotspot Erzgebirge mehr als 2000 Besucher auf Weihnachtsbummel waren und einige weder den Mindestabstand einhielten, noch einen Mund-Nase-Schutz trugen, löste heftige Kritik aus. Folge: verstärkte Polizeikontrollen zum zweiten Advent. Bürgermeister Martin Wittig hatte zudem erwirkt, dass bis 10. Januar freitags bis sonntags die Hauptstraße im Zentrum für den Durchgangsverkehr gesperrt wird, damit Fußgänger auf die Straße ausweichen können. ( rickh/sane/mit dpa)

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