Blaulichttage: Jugendwehr probt den Ernstfall

Kameraden in Zöblitz widmen sich an drei Tagen intensiv dem Nachwuchs

Zöblitz.

Sie retten Menschen, leisten Hilfe etwa bei Bränden und Unfällen. Die freiwilligen Feuerwehren leisten einen großen Beitrag für die Gesellschaft. Doch auch in diesem Ehrenamt fällt es zunehmend schwer, Nachwuchs zu finden. Um neue, junge Mitglieder für die Arbeit der Brandbekämpfer zu begeistern, veranstalten die Kameraden aus Zöblitz am Wochenende zum zweiten Mal die Blaulichttage.

Innerhalb eines dreitägigen Camps proben 14 Kinder von der Zöblitzer und sechs von der Pobershauer Jugendwehr den Ernstfall. Die Jungen und Mädchen im Alter zwischen acht und 16 Jahren üben Alltagssituationen, "Szenen, die bei uns in Wirklichkeit vorkommen", sagt der Zöblitzer Jugendwart Sebastian Arnold. Dazu zählen das Beseitigen einer Ölspur, eine Brandübung, eine Personensuche, die Rettung einer Katze von einem Baum, aber auch ein Fehlalarm. Am Freitag richten die Teilnehmer die Schlafplätze ein, am Samstag folgen die Einsätze, und am Sonntag wird ausgewertet.

Jugendwart Arnold sieht seine Wehr in Sachen Nachwuchs derzeit gut aufgestellt. Neben den 16 Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr zählt er aktuell weitere 14 Knirpse im Alter von vier bis acht Jahren in der Kindergruppe. Etwas problematischer sehe es in Pobershau aus - mit aktuell lediglich neun Kindern und Jugendlichen. Um den Nachwuchs bei Laune zu halten, stünden neben Übungen auch stets Ausflüge auf dem Plan. Jüngst haben die Zöblitzer das Technische Hilfswerk (THW) besichtigt.

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