Blütenzauber unter Fliederbäumen

Gartenmeisterschaft: Jürgen Weber aus Oberseiffenbach verbringt bei schönem Wetter jede freie Minute im Garten. Mit seinen Pflanzen nimmt er schon zum 14. Mal am Wettbewerb teil. Diesmal mit Blumenampeln.

Oberseiffenbach.

Ein Gartenmeisterschaftsteilnehmer der ersten Stunde ist Jürgen Weber aus Oberseiffenbach. Bisher bewarb er sich bei dem Wettbewerb unter anderem mit Zierkürbissen, Tulpen, Begonien, Fuchsien, einer Agave, Erdbeeren und auch Studentenblumen um Preise. Bei seiner jetzigen 14. Teilnahme geht er mit zwei ineinander verwachsenen Fliederbäumen, an denen Blumenampeln hängen, ins Rennen bei der Gartenmeisterschaft von "Freie Presse" und Raiffeisen Handelsgenossenschaft Erzgebirge (RHG).

Der 76-Jährige, der bei schönem Wetter jede freie Minute im Garten am Haus verbringt, hat diesen seit 1978 in seiner Obhut. Übernommen hat er ihn von seinem Vater. Die beiden darin befindlichen Fliederbäume stehen dort aber schon länger. "Vermutlich schon 80 Jahre. Gepflanzt wurden sie - zusammen mit einer Linde - direkt nach dem Bau des Hauses", weiß Jürgen Weber, der sich jährlich im Mai und Juni an den zahlreichen roten und hellblauen Blütenständen erfreut. "Nicht nur der Anblick, auch der Duft ist herrlich", schwärmt der Hobbygärtner. Wenn er sich einen Strauß der Blüten in die Wohnung holt, stellt er diesen in eine Vase mit warmem Wasser. "Dadurch verwelken die Blüten nicht so schnell. Ein Tipp, den mir meine Mutter mit auf den Weg gegeben hat", so Weber.

Schon vor mehr als zehn Jahren kam er zudem auf die Idee, an die unbelaubten Äste der etwa acht Meter hohen Fliederbäume Blumenampeln zu hängen. Mittlerweile sind das insgesamt rund 30 Stück, in denen Geranien, Begonien oder auch Fuchsien wachsen und an deren Anblick sich Jürgen Weber erfreut. Eingepflanzt in ein Gemisch aus Komposterde und verrottetem Pferdemist, gedeihen die Pflanzen in den Ampeln und in einigen Töpfen am Fuße der Flieder prächtig. "Wasser benötigen sie allerdings viel. Ich gieße daher nach Bedarf und verwende entweder gesammeltes Regen- oder aber unser Brunnenwasser", sagt Jürgen Weber, der die Ampelpflanzen wöchentlich zusätzlich mit Universaldünger versorgt.

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