Böhmischer Nebel: Bundesumweltministerin hält Gestank für eingeschränkt zumutbar

Svenja Schulze sieht aktuell keinen Anlass, sich mit der Olbernhauer Bürgerinitiative "Für saubere Luft in unserem Erzgebirge" auszutauschen. Für die betroffenen Erzgebirger besteht indes weiterhin Handlungsbedarf.

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1515 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    1
    Zeitungss
    01.09.2020

    @Urlaub: Kurzzeitgedächtnis, auf dies Steine kann man bauen und es wird auch reichlich mit Erfolg in vielen Bereichen genutzt.

  • 11
    2
    XRayNights
    01.09.2020

    Da die Bürgerinitiative ja leider mit dem Gesundheitsschutz beim Menschen nicht weiterkommt, sollten Sie es vielleicht einmal mit dem Tierschutz für das bedrohte Birkhuhn versuchen.

    Immerhin wollen Freistaat und Bund auf dem Erzgebirgskamm Waldflächen dafür abholzen - die "böhmische Luft" schadet sicher auch dem Birkhuhnbestand. Schade das man als Bürger auf solche Gedanken kommen muss um seine Gesundheit zu schützen.

  • 12
    2
    Urlaub2020
    01.09.2020

    Na hoffentlich denkt ihr bei der nächsten Wahl an die richtige Antwort.Was man sehr bezweifeln kann ,die meisten Wähler haben ein Kurzzeitgedächtnis.

  • 12
    0
    Tauchsieder
    01.09.2020

    Der ist im Böhmischen Nebel untergtaucht "Nix......" und wurde nie wieder gesehen.

  • 16
    1
    Nixnuzz
    01.09.2020

    Äh - gibts da nicht so einen Ostbeauftragten von der Konkurrenzpartei CDU? Muss man dem nicht auf die Bude rücken? Oder dem Bundesinnenminister: Unterabteilung: Heimat!? Wenn das ein Problem in Bayern wäre, ja dannnnn!!

  • 18
    1
    440214
    01.09.2020

    Gebetsmühlenartig wird stetig von "Geruchsbelästigung" gesprochen und geschrieben. Von schlechten Geruch alleine kommen aber wohl kaum gesundheitliche Beschwerden. Erwiesen ist zudem, dass der Mensch gefährliche Stoffe auch als unangenehm wahrnimmt um sich zu schützen.
    Das Problem Abgase aus den tschechischen Chemiewerken und Kraftwerken besteht schon mindestens seit den 70gern. Geschehen ist wenig. Zu vermuten ist, dass man gegenüber dem Landesnachbar kaum Druckmittel besitzt. Politisch gesehen stellen die im Verhältnis wenigen betroffenen Menschen im Randgebiet des Landes zudem keine nennenswerte Größe dar und politische Lorbeeren sind damit also nicht zu holen. So wird man das also handhaben wie bisher: beschwichtigen, kleinreden und vertrösten.

  • 20
    1
    Zeitungss
    01.09.2020

    Die SPD hat inzwischen die verlässliche Beigabe, wirklich keinen Fettnapf auszulassen, was auch gelernt sein will. Dabei ist diese Errungenschaft nicht nur auf die Bundesebene beschränkt. Mit solchen Anmerkungen der Frau Ministerin besteht die Möglichkeit, dass bei kommenden Wahlen die SPD-Kreuzchen in den Wahlurnen nur noch mit der Lupe zu suchen sind. Also, weiter so.

  • 12
    3
    klapa
    01.09.2020

    MuellerF, ein dicker Grüner von mir.

    Hoffe, Sie kommen aus dem Staunen raus.

  • 21
    3
    Malleo
    01.09.2020

    Ich halte Svenja auch für begrenzt....zumutbar, natürlich.

  • 19
    5
    MuellerF
    01.09.2020

    Eine bodenlose Frechheit, was die Ministerin da raushaut!
    Es geht doch gar nicht vordergründig um den GESTANK, sondern um die gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die die QUELLE des Gestanks (also ein Stoff oder eine Stoff-Kombination) verursacht!
    Stinken tut es hier und da mal, sei es weil der Nachbar Kohl kocht oder der Bauer seine Felder güllt. Beides macht aber niemanden KRANK!

  • 5
    19
    Maresch
    01.09.2020

    @Schützenfrau. Vielleicht wäre es ja möglich, dass sich die Bundesministerin nicht persönlich um das Anliegen von hunderten oder tausenden Umweltinitiativen in Deutschland kümmern kann, zumal hier nach der Gesetzeslage nicht einmal Bedarf dafür besteht.

  • 16
    3
    klapa
    01.09.2020

    'Politiker sind immer da, wenn sie dich brauchen.' - R. Smolik

    Das nächste Mal beim Wahlkampf 2021. In der Wahlperiode kaum.

    Die Olberhauer u. a. sollten daran denken.

  • 27
    5
    Schützenfrau
    01.09.2020

    Das bestätigt nur , dass die Politiker vergessen was sie vor ihrer Wahl versprochen haben . Nämlich sich für ihre Bürger einzusetzen. Erzgebirger gehören anscheinend nicht dazu . Sieht man ja auch an anderen Entscheidungen .

  • 36
    5
    mesiodens
    01.09.2020

    Als ob es hier nur um "Geruch" gehen würde. Es geht um die Gesundheit derjenigen, die diesen Geruch und die ganzen enthaltenen Gifte aushalten müssen. Schlimm ist, dass man nicht weiß, was man hier einatmet und es gibt kein Entrinnen außer wegzuziehen. Und die Symptome bei sensiblen Patienten sind oft nicht eindeutig, weil Kopfschmerzen und Atemwegsprobleme auch andere Ursachen haben. Von bösartigen Erkrankungen ganz zu schweigen.
    Dresden ist ja ganz weit weg. Ich schlage vor, Frau Schulze mitsamt Familie genau an diesen Tagen einen Urlaub auf dem Erzgebirgskamm zu spendieren und dieser Luft auszusetzen, ob sie dann noch genau so uninteressiert wäre?
    Es geht um unsere Lebensqualität!
    Höchstwahrscheinlich liegt das Problem auf tschechischer Seite, ich vermute, dass seit der Förderung der EU zur Verbesserung der Anlagen und Filterwirkung kaum etwas nachinvestiert wurde und diese Anlagen schon wieder komplett veraltet sind. Aber auch Prag ist ganz weit weg... Und wer ist überhaupt in der Lage, die Betreiber zur Modernisierung zu zwingen?

  • 37
    7
    Tauchsieder
    01.09.2020

    Was nicht zumutbar ist, ist die abgehobene Äußerung dieser Umweltministerin.
    Erzgebirge und SPD, da wird wohl nie ein richtiger Schuh draus. Vielleicht hat man ja zur letzten Wahl falsch gewählt!?