Corona: Aqua Marien und Therme Miriquidi werden geschlossen

Marienberg/Wiesenbad.

Das Freizeitbad Aqua Marien in Marienberg bleibt ab sofort auf vorerst unbestimmte Zeit geschlossen. Das haben die Stadtwerke Marienberg als Betreiber des Spaßbades am Montag entschieden. Mit der vorübergehenden Schließung soll ein Beitrag im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus geleistet werden. Bisher gebe es keine bestätigten Corona-Erkrankungen von Gästen und Mitarbeitern des Aqua Marien. Dass der Bade- und Saunabetrieb ab dem 16. März eingestellt  wird, sei in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden entschlossen worden, teilt Stephan Baier, Sprecher der Stadtwerke mit. Die Gesundheit der Gäste, Mitarbeiter und Bürger habe Vorrang. Die Badleitung habe  seit Tagen mit den zuständigen Institutionen und der Stadtverwaltung in engem Kontakt gestanden.

Das Aqua Marien besuchen täglich bis zu 2000 Menschen. "Mit unserer Entscheidung folgen wir den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden. In dieser Krise ist jeder einzelne von uns gefragt, alles zu tun, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen", sagt Stadtwerkegeschäftsführer Mike Kirsch.

Gerade den regionalen Tourismus und die damit verbundene Wirtschaft treffe die Krise und die Schließung von Einrichtungen hart, so Kirsch. Denn auch für die Mitarbeiter des Aqua Marien bedeute dies einen Einschnitt. Wann genau das Freizeitbad wieder öffnet, stehe indes noch nicht fest.

Der öffentliche Badebetrieb in der Therme "Miriquidi" in Thermalbad Wiesenbad wird mit dem Dienstag (17. März) vorbeugend eingestellt. Darüber informierte die Gesellschaft für Kur- und Rehabilitation am Montag. Zwar sei die Kurgesellschaft derzeit in keinem der Geschäftsbereiche vom Coronavirus betroffen, doch aus Verantwortung gegenüber der Gesundheit aller Thermengäste habe sich die Geschäftsleitung zu diesem Schritt entschieden, hieß es in der Mitteilung weiter. Kurse wie Aquafitness, Präventionszirkel und Pilates finden ebenfalls bis auf Weiteres nicht statt. "Rehasport-Kurse, Behandlungen auf Rezept und der stationäre Betrieb werden allerdings weiter durchgeführt. "Ab wann der reguläre Badebetrieb wieder aufgenommen werden kann, informiert die Kurgesellschaft gesondert." (rickh/aed)

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