Deutschneudorf erhebt Klage gegen Seiffen

Der Streit im Spielzeugwinkel wird fortgesetzt. Es geht ums Geld. Deutschneudorfs Bürgermeisterin Claudia Kluge erhält im Rat breite Zustimmung, erntet aber auch Kritik.

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11 Kommentare
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  • 5
    0
    fnor
    13.01.2021

    Was Seiffen und Deutschneudorf vereint, sind Geldsorgen. Die Einen, weil sie als kleine Kommune vom Land finanziell benachteiligt werden. Die Anderen, weil sie sich mit einem Bad verkalkuliert haben. 50.000 Euro sind für eine Gemeinde eigentlich nicht viel Geld, für Deutschneudorf scheint es der letzte Strohhalm, um den Haushalt zu retten, handlungsfähig und selbstständig zu bleiben. Seiffen strebt die Eingemeindung an, weil der Freistaat Schuldenerlass anbietet. Ebenso bietet Sachsen bei Eingemeindung mehr Geld pro Einwohner. So wird aus finanziellem Anreiz eingemeindet. Pockau-Lengefeld und Marienberg sind hier Beispiele. Dass dieses Vorgehen Politikverdrossenheit fördert und weitere Probleme bringt, ist mittlerweile bekannt. Dennoch ist in Sachsens Regierung leider noch keiner aufgewacht. Wenn es so weiter geht, haben wir im Altkreis MAB bald nur noch die zwei Städte Olbernhau und Marienberg. Nur noch zwei Bürgermeister und Gemeinderäte und damit weniger Demokratie und Beteiligung.