Drei schwere Unfälle ereignen sich innerhalb weniger Stunden

Gegen eine Hauswand gefahren, mit einem Lastwagen kollidiert, mit dem Auto überschlagen: In der Region mussten am Mittwoch gleich mehrere Personen gerettet werden.

Marienberg.

Die Lebensretter haben am Mittwoch in der Region alle Hände voll zu tun gehabt. Denn innerhalb weniger Stunden ereigneten sich gleich drei schwere Unfälle. Auf der Bundesstraße 171 krachte es in Marienberg und Olbernhau. Auf der Bundesstraße 174 kam es nahe Zschopau zu einem Unfall.

Gegen 23 Uhr war ein 42-jähriger Fahrer eines Hyundai in Richtung Rittersberg unterwegs. Kurz vor Ortseingang des Marienberger Ortsteiles Hüttengrund sei das Auto in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen, teilte die Polizeidirektion Chemnitz am gestrigen Donnerstag mit. Daraufhin prallte es gegen einen Lichtmast und schließlich gegen eine Hauswand. Sowohl der Mann als auch dessen Beifahrer (ebenfalls 42) wurden schwer verletzt. Es bestehe der Verdacht, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand, so die Polizei. Ein Atemalkoholtest sei jedoch verletzungsbedingt nicht möglich gewesen. Daher wurde eine Blutentnahme angeordnet. Der 42-Jährige sei obendrein nicht in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Er habe den Hyundai nach Angaben der Halterin ohne deren Einverständnis genutzt. Entsprechende Anzeigen wurden gestellt. Der Sachschaden beläuft sich auf 5000 Euro.

In den Gegenverkehr geriet auf der Freiberger Straße (Bundesstraße 171) in Olbernhau eine 61-jährige Fahrerin mit ihrem Skoda. Sie war gegen 14.30 Uhr aus Richtung Pfaffroda in Richtung Ortszentrum unterwegs, als das Fahrzeug nach links von der Straße abkam. In der Folge kollidierte es mit einem entgegenkommenden Sattelzug Scania (Fahrer 44). Der Skoda drehte sich aufgrund der Wucht des Aufpralls und stieß mit dem Fahrzeugheck gegen einen Absperrbügel. Die 61-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu. Nach Polizeiangaben entstand Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro.

Zu einem weiteren schweren Unfall kam es am Mittwoch auf der Bundesstraße 174 nahe Zschopau. "Freie Presse" berichtete. Die Polizei präzisierte nun ihre Angaben. Demnach fuhr ein 21-Jähriger mit seinem Ford in Richtung Marienberg. Ungefähr einen Kilometer vor der Abfahrt Zschopau-Süd brach beim Fahrstreifenwechsel das Heck des Autos aus. "Der Ford kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und blieb nach etwa 100 Metern quer auf dem rechten Fahrstreifen stehen", führte die Polizei aus. Bei dem Unfall wurde der Ford-Fahrer schwer verletzt, seine Beifahrerin (16) erlitt leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 10.000 Euro. Die Bundesstraße musste für etwa eine Stunde voll gesperrt werden.

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