Ehemalige Kruzianer singen in Pobershauer Kirche

Die fünf Sänger des Avid-Ensembles begeistern das Publikum und staunen selbst über das Weihnachtsland Erzgebirge.

Pobershau.

Das Avid-Ensemble, bestehend aus ehemaligen Kruzianern, hat vor rund 150 Besuchern ein Weihnachtskonzert in der Pobershauer Kirche gegeben. Bereits die Fahrt zum Gotteshaus hat dabei die Sänger beeindruckt. "In Dresden ist Weihnachten mit dem Schließen des Striezelmarktes beendet, da sind auch kaum Fenster geschmückt. Als wir heute durch die Dörfer gefahren sind, haben wir schon gestaunt, denn hier ist ja noch Weihnachten", beschrieb Jonas Golde das Erstaunen. Vor zwei Jahren gab das Avid-Ensemble schon ein Konzert in Pobershau, damals mussten sich die Männer den Weg durch hohen Schnee bahnen.

Die Konzertbesucher wurden am Freitag nicht enttäuscht. "Das darf man sich nicht entgehen lassen, da muss man einfach dabei sein", beschrieb Werner Wittig aus Pobershau den Grund, warum er nach zwei Jahren das Vokalensemble erneut hören wollte. Und er meinte: "Das war sehr beeindruckend."

Das Avid-Ensemble besteht aus fünf ehemaligen Kruzianern, die entweder noch studieren oder schon mitten im Berufsleben stehen. Bassist Lukas Köpcke ist Prozessoptimierer, der hohe Tenor Christopher Renz ist auf der Zielgeraden seines Gesangsstudiums, Tenor Elias Riemenschneider ist Lehrer für Deutsch und Musik, Bariton Jonas Golde beschäftigt sich als Physiker am Uniklinikum Dresden mit Bildgebenden Verfahren und schreibt seine Doktorarbeit, und Bariton Johannes Park studiert BWL. Die Freude an der Musik führt die fünf Sänger für eine kurze Tournee zusammen, bei der sie Weihnachtslieder aus verschiedenen Ländern singen.

"Das war wunderschön, von der Auswahl der Lieder bis zum sauberen Gesang", sagte Antonia Schreiber aus Pockau. "Ein sehr beeindruckendes Konzert, das sehr gut in die erzgebirgische Weihnachtszeit gepasst hat, denn die geht ja bis Lichtmess", meinte Eckhard Krönke aus Pobershau. "Es war einfach herrlich, so schöne ausgebildete Stimmen zu hören", freute sich Christina Schubert aus Pfaffroda, die vor zwei Jahren auch schon das Konzert in der Pobershauer Kirche besucht hatte.

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