Ein Trio mit ruhiger Hand

Thronwechsel beim Schützenverein Dörnthal-Haselbach. Dabei ist das Armbrustschießen nicht unbedingt dasDing des neuen Königs.

Dörnthal.

Sven Wenzel ist der neue Schützenkönig des Schützenvereins Dörnthal-Haselbach. Der Dorfchemnitzer löste damit Martin Peier auf dem Thron ab. Schon während des Schießens habe er gespürt, dass es gut laufen würde, sagte Wenzel. Dabei sei das Armbrustschießen nicht unbedingt seine Paradedisziplin, so der neue König, der bereits mehrfach Erzgebirgsmeister im Kleinkaliber- und Luftdruckpistolenschießen geworden war. Umso mehr freute er sich über den Erfolg.

Innere Ruhe sei beim Umgang mit allen Waffen wichtig. Das gelte ebenso für einen festen Stand, die Atemtechnik und den richtigen Moment, den Auslöser zu betätigen. Das wussten auch Jugend-Sieger Gerd Gehrisch und Sandy Beer-Wilsdorf, die beste Gastschützin. Auch sie schätzen das Schießen aus den gleichen Gründen. "Es ist entspannend, beruhigend, wirkt Stress abbauend und verlangt trotzdem absolute Konzentration", brachte es der Schützenkönig auf den Punkt.

Die Bedingungen beim Königsschießen waren für alle Teilnehmer gleich. Geschossen wurde mit einer Armbrust nach historischem Vorbild. Genau zehn Meter lagen zwischen dem Schützen und der Zielscheibe. Deren äußerer Ring maß gerade einmal acht Zentimeter. Das Zentrum war nur stecknadelkopfgroß.

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