Eine besondere Beziehung: Kürbis umgarnt Rosenbusch

Gartenmeisterschaft: Bei Familie Berthold hat sich eine Laune der Natur eingenistet. Die Streckewalder freut's, und sie lassen sich zumindest einen Teil davon schmecken.

Streckewalde.

So richtig gibt es keine Bezeichnung für das Gewächs, das bei den Bertholds in Streckewalde steht. Ist es ein Rosenkürbis oder doch eine Kürbisrose? Berthold Müller lacht und meint, dass es einfach ein Kürbis sei, der sich an einem Rosenbusch empor gerankt hat. Was jetzt etwa zwei Meter groß ist, war einmal ein kleines Rosenstöckchen der Sorte Wildrose, wie man sie kaufen kann. Und mit dieser Laune der Natur bewirbt sich der Streckewalder bei der Gartenmeisterschaft der "Freien Presse" und der Raiffeisen Handelsgenossenschaft Erzgebirge (RHG).

Das Rosenstöckchen stand einst bei den Müllers am Fenster ihres Hauses. Als es verblüht war, entsorgte es der Hausherr. "Ich habe es neben dem Komposthaufen in die Erde eingegraben", erzählt Berthold Müller. Das war vor ungefähr 15 Jahren, genau kann der Streckewalder das Jahr nicht benennen. Mittlerweile ist das Rosengewächs übermannsgroß, und zwischen den Ästen und Zweigen erscheint eine große rötliche Frucht, die so gar nichts mit einer Rose zu tun hat. "Das ist einfach ein Kürbis, der auf dem Komposthaufen wächst. Und da in unmittelbarer Nähe eben die große Rose steht, wächst die Kürbispflanze gemeinsam mit dieser in die Höhe."

Die Rose trägt mittlerweile kleine Früchte, die wie Hagebutten aussehen, mittendrin ragt der Kürbis heraus. "Das ist eben einfach gewachsen, ich habe nicht darauf geachtet", sagt Berthold Müller, der damit raus ist aus der Geschichte. Den Rest, die Verarbeitung, übernimmt Ehefrau Gabriele. "Ich brate den Kürbis in Scheiben wie ein Schnitzel", erzählt sie. Ein Hochbeet mit Kräutern betreut sie noch, darin hat sie Thymian und Dill und Schnittlauch und Petersilie. Aber es wächst noch etwas Ungewöhnliches bei den Müllers. "Streckewalde hat ja auch den Beinamen ,Pflaumendorf', ich habe einen Pflaumenbaum, der fast zusammenbricht unter der Last der Früchte. So viel hat er noch nie getragen", zeigt der Hausherr auf den Baum, der sich biegt unter seiner Last.


Einfach anrufen!

Anmeldungen nimmt die "Freie Presse" in Marienberg, Töpferstraße 17 (Telefonnummer 03735 916513345 und per E-Mail unter der Adresse red.marienberg@freiepresse.de) sowie in Zschopau, Ludwig-Würkert-Straße 2 (Telefonnummer 03725 348413644 und per E-Mail unter red.zschopau@freiepresse.de) entgegen. Anmeldeschluss ist am 3. September dieses Jahres (Es gilt das Datum des Poststempels).

Die Teilnehmer der Gartenmeisterschaft erklären sich mit ihrer Anmeldung einverstanden, dass ihre Zusendungen kostenfrei veröffentlicht werden. Das gilt auch für Online-Publikationen. Bilder müssen Namen und Anschrift des Fotografen tragen und frei von Rechten Dritter sein.

Bei einer Prämierung dürfen Daten und Bilder an den Sponsor RHG Erzgebirge weitergegeben werden. Die Teilnehmerdaten werden mit Name, Anschrift, Datum und Gewinnspielbezeichnung ausschließlich zum Zweck der Ziehung der Gewinner dieses Gewinnspiels erhoben und gespeichert.

Nach der Ziehung und Benachrichtigung der Gewinner werden sämtliche Teilnehmerdaten gelöscht. Ausgenommen sind die Daten der Leser, deren Fotos veröffentlicht wurden. Diese müssen für die Dauer der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert bleiben. Eine Weitergabe an Dritte zu anderen Zwecken ist ausgeschlossen.

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