Eine Stadt im Zeichen der Musik

In Pockau-Lengefeld wurde von Freitag bis Sonntag musiziert. Von hand- gemachten bis zu erhebenden Klängen war alles dabei.

Pockau/wünschendorf.

Die Stadt Pockau-Lengefeld stand von Freitag bis Sonntag im Zeichen von Musik. Dabei machte das erste Musikfest am Freitag den Anfang in der Amtsfischerei Pockau. Gleichzeitig spielten in der Bierfabrik Erzgebirge in Wünschendorf die Mittweidaer Chorusfeld. Die Höhepunkte der musikalischen Darbietungen waren am Samstag vor über 300 Besuchern bei der 4. Pockauer Musiknacht in der Pockauer Kirche zu erleben.

Von 18.30 Uhr bis in den frühen Sonntagmorgen war die Kirche Aufführungsort herausragender geistlicher Musik. Den Reigen eröffnete das Musical für Kinderchor und Band "Jesusjünger - Menschenhelfer", bei dem Kurrenden aus Pockau, Lengefeld und Drebach unter Leitung des Drebacher Kantors Ronny Seidel musizierten.


Für Klaus Wenzel, der mit Ehefrau Hella die Musikdarbietungen verfolgte, war der Besuch in Pockau eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. "Ich war 21 Jahre hier Pfarrer, heute haben wir es zum ersten Mal zur Musiknacht geschafft", sagte der Marienberger.

Der Augustusburger Kantor Pascal Kaufmann musizierte sowohl mit Magdalena Schmutzler an der Harfe als auch mit Trompeterin Maria Döhler, die ihrerseits den Posaunenchor Pockau und Band zur "Groovenden Bläsermusik" leitete.

Beeindruckend war auch die Kammermusik mit Hornistin Marie-Luise Kahle und Dresdner Freunden, die zwei Mal auftraten. Tobias Brunn am Bass, der Schlagzeuger Toni Müller und Stephan Nobis am Piano waren die ganze Nacht im Einsatz, bis in den Sonntagmorgen brillierten sie als Jazztrio.

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