Einfamilienhaus steht in Flammen

Ein Dachstuhlbrand in Rübenau hat am Freitag die Einsatzkräfte in Atem gehalten. Eine Frau und drei Kinder blieben unverletzt. Doch ihr Haus wird unbewohnbar sein.

Rübenau.

Der Brand eines Einfamilienhauses am Oberen Natzschungweg im Marienberger Ortsteil Rübenau hat am Freitag einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungskräften und Polizei ausgelöst. 14.09 Uhr wurden die Kameraden alarmiert. Sie kämpften bis in die Abendstunden gegen das Feuer.

Wie die Polizei mitteilt, stand der Dachstuhl des Gebäudes in Flammen. "Noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich die Bewohner, eine Frau und drei Kinder, selbstständig in Sicherheit bringen können. Sie blieben allesamt unverletzt", sagt der stellvertretende Pressesprecher Andrzej Rydzik.

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Die Feuerwehren aus Reitzenhain, Satzung, Marienberg, Ansprung, Zöblitz, Rübenau, Kühnhaide und Olbernhau rückten mit mehr als 80 Einsatzkräften aus, bestätigt René Timmel, Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Reitzenhain. Die Kameraden versuchten, mit zwei Drehleitern den Brand zu löschen. Für die Wasserversorgung wurde ein Schlauchwagen eingesetzt. Schläuche wurden bis in den Grenzbach Natzschung gezogen. Ein Augenzeuge berichtet, dass der Wind den Brand immer wieder anfachte. Schwere Atemschutztechnik und mehrere Strahlrohre wurden benutzt. Die Kameraden bekamen das Feuer in den Griff. Zudem wurde niemand verletzt. Doch für die Familie bleibt es eine Tragödie. Das Einfamilienhaus wird unbewohnbar sein.

Dabei fanden gerade erst Renovierungsarbeiten an dem Gebäude statt. Dachdecker haben am Freitag vor dem Ausbruch des Feuers am Haus gearbeitet. Inwieweit diese Arbeiten den Dachstuhlbrand verursacht haben könnten, wird derzeit begutachtet, erläutert Polizeisprecher Andrzej Rydzik. "Hinsichtlich der Brandursache werden Experten der Kriminalpolizei sobald wie möglich ihre Arbeit vor Ort aufnehmen. Dabei wird auch geprüft, ob Dachdeckerarbeiten, die an dem Tag auf dem Einfamilienhaus stattgefunden haben, möglicherweise brandursächlich waren."

Wie hoch der durch den Brand verursachte Schaden ausfällt, hat sich am Freitagabend noch nicht abschätzen lassen, ergänzt Rydzik.

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