Einsturzhaus: Besitzerin soll Gefahr zügig beseitigen

Dorfstraße in Haselbach ist eingeengt - Landkreis droht Zwangsmittel an

Haselbach.

Ein großer Teil des Gebäudes ist in sich zusammengesackt. Steine liegen durcheinander, dazwischen viele Mauerstücke und Teile des Daches. In Haselbach bereitet derzeit eine Brache Ärger. Wegen der Gefahr, die von dem Haus ausgeht, musste die Dorfstraße eingeengt werden. Eine Ampel regelt den Verkehr. Daran wird sich wohl vorerst nichts ändern.

Die Stadt Olbernhau hatte den Bereich absperren lassen, da Gefahr in Vollzug war. Durch die aufgestellten Baken soll verhindert werden, dass Fußgänger oder Autofahrer zu Schaden kommen, etwa wenn sich weitere Steine lösen oder andere Gebäudeteile einstürzen.

Was viele Haselbacher interessiert: Wann erfolgt ein Abriss und ab wann ist die Dorfstraße wieder ohne größere Einschränkungen befahrbar? Zuständig ist der Erzgebirgskreis, denn es handelt sich um eine Kreisstraße. Sprecher Stefan Pechfelder mag sich momentan nicht festlegen. Es gebe noch zu viel Klärungsbedarf. Die Besitzerin des Hauses sei bereits von der Bauaufsichtsbehörde aufgefordert worden, die Gefahr innerhalb einer Frist zu beseitigen.

Kommt die Frau ihrer Pflicht nicht nach, seien gesetzliche Zwangsmittel bis hin zur Ersatzvornahme möglich, so Pechfelder. Damit stellt sich die Frage, ob ein Abriss veranlasst werden könnte, welcher der Frau später in Rechnung gestellt wird. Pechfelder äußerte sich dazu nicht näher. Er wolle dem laufenden Verwaltungsverfahren nicht vorgreifen, begründete er.

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