Eisbahn-Chef zieht positives Fazit

In Marienberg wird die Eisarena abgebaut. In Olbernhau endet am Sonntag die Saison. Die sei diesmal sehr gut ausgefallen. Deshalb legt sich Betreiber Andreas Engert bereits fest, wie es weitergeht.

Marienberg/Olbernhau.

Dass selbst auf einer Eisbahn nicht immer alles glatt läuft, hat Andreas Engert am gestrigen Donnerstag erfahren müssen. Beim Abbau seiner Schlittschuhbahn auf dem Marienberger Markt gab es Probleme. "Eine Folie war gerissen. Dadurch konnte das Eis nicht richtig abtauen. Wir mussten die Schollen von Hand entfernen. Sieben Stunden zusätzliche Arbeit für neun Personen", erklärt der Eisarena-Betreiber.

Während die Saison in der Bergstadt damit beendet ist, können Besucher im Olbernhauer Rittergut noch bis einschließlich Sonntag die Kufen glühen lassen. Und am morgigen Samstag steht noch ein Höhepunkt an: die Eisdisco ab 17 Uhr. "Die Nachfrage nach dem Event ist groß. Es wird sicherlich ein guter Abschluss", sagt Engert.

Doch schon vor dem Finale spricht der Betreiber von einer sehr guten Saison - allen voran in Marienberg. Zum vierten Mal war die Eisarena fester Bestandteil des Weihnachtsmarktes. Erstmals aber blieb die 580 Quadratmeter große Schlittschuhbahn zusätzlich in den Zwischentagen geöffnet. Die Verlängerung sei bei Pendlern, Urlaubern und Familien hervorragend angekommen. Auch für die kleine, gut 200 Quadratmeter große Eisbahn, die Premiere im Olbernhauer Rittergut feierte, zieht Engert positiv Bilanz. Trotzdem müsse sich das zusätzliche Angebot erst noch weiter rumsprechen. Wie viele Besucher letztlich beide Anlagen genutzt haben, kann Engert noch nicht sagen. "Die exakte Auswertung liegt noch nicht vor."

Fest legt sich Engert hingegen, dass es auch nächsten Winter wieder eine Eisbahn in Marienberg und Olbernhau geben wird. Zunächst geht es für den Betreiber aber in Annaberg-Buchholz weiter. Dort öffnet - trotz der Probleme am gestrigen Donnerstag - wie geplant am 11. Januar die Eisarena auf dem Markt.

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