Exot im Gewächshaus beschäftigt ganze Familie

Gartenmeisterschaft: Einfach wachsen lassen, ist nicht. Die Zuckermelone bei Schönherrs in Olbernhau verlangt nach Pflege. Und viel Wasser.

Olbernhau.

Elia Schönherr isst gern Obst. Der Garten seiner Eltern ist dabei ein zuverlässiger Lieferant verschiedener Apfelsorten und von Beeren. Dieses Jahr gibt es auch etwas Exotisches, das nicht jeder hat. Seine Mutter Doreen Schönherr hat die Lust ihres vierjährigen Sohnes auf süßes Obst mit der eigenen Experimentierfreudigkeit gepaart und eine Zuckermelonenpflanze gekauft. Und bewirbt sich jetzt damit bei der Gartenmeisterschaft der "Freien Presse" und der Raiffeisen Handelsgenossenschaft Erzgebirge (RHG).

Im Gewächshaus in Olbernhau gedeiht die Melone gerade bei hochsommerlichen Temperaturen bestens. Allerdings braucht sie wie die dort wachsenden Paprikas und Gurken viel Wasser. Damit darf Elia Schönherr sie versorgen.

Dass die Pflanze schon drei Früchte trägt, ist jedoch keineswegs ein Selbstläufer. Darum hat sich Familienvater René Schönherr gekümmert. Zunächst machte er sich im Internet schlau. "Der Haupttrieb bildet nur männliche Blüten aus. Deshalb muss man auch die Seitentriebe wachsen lassen", fand er heraus. Damit die Pflanze nicht überfordert ist, dürfen nur fünf Blätter an den Seitentrieben wachsen. Was länger zu werden beginnt, muss gekappt werden. Eine Pflanze bringt bis zu sechs Früchte. Die Bestäubung übernehmen Insekten. Die Pflanze selbst weist alle Entwicklungsstadien der Früchte auf. Das beginnt mit den Knospen und Blüten und endet bei den grünen Kugeln. Gedüngt wird regelmäßig. Dabei schwört René Schönherr auf Blaukorn und Nährsalz. Er hat sich auch dafür entschieden, die Zuckermelone in die Höhe wachsen zu lassen. "Man kann sie auch auf dem Boden wachsen lassen. Dann kann es aber passieren, dass die Früchte faulen", hat er recherchiert. Damit sie unter ihrer Last nicht zusammenbricht, erhielt sie eine Stütze. Auch die Früchte selbst hat der Elektriker mit Kupferdraht stabilisiert.

Reif sind die Früchte, wenn der Stängel hölzern wird. Wie lange das noch dauert, kann der Gartenfreund nur vermuten. Interessant ist das Geschehen um den Exoten im Gewächshaus allemal. Da sind sich die drei einig.


Einfach anrufen!

Anmeldungen nimmt die "Freie Presse" in Marienberg, Töpferstraße 17 (Telefonnummer 03735 916513345 und per E-Mail unter der Adresse red.marienberg@freiepresse.de) sowie in Zschopau, Ludwig-Würkert-Straße 2 (Telefonnummer 03725 348413644 und per E-Mail unter red.zschopau@freiepresse.de) entgegen. Anmeldeschluss ist am 13. September dieses Jahres (Es gilt das Datum des Poststempels).

Die Teilnehmer der Gartenmeisterschaft erklären sich mit ihrer Anmeldung einverstanden, dass ihre Zusendungen kostenfrei veröffentlicht werden. Das gilt auch für Online-Publikationen. Bilder müssen Namen und Anschrift des Fotografen tragen und frei von Rechten Dritter sein.

Bei einer Prämierung dürfen Daten und Bilder an den Sponsor RHG Erzgebirge weitergegeben werden. Die Teilnehmerdaten werden mit Name, Anschrift, Datum und Gewinnspielbezeichnung ausschließlich zum Zweck der Ziehung der Gewinner dieses Gewinnspiels erhoben und gespeichert.

Nach der Ziehung und Benachrichtigung der Gewinner werden sämtliche Teilnehmerdaten gelöscht. Ausgenommen sind die Daten der Leser, deren Fotos veröffentlicht wurden. Diese müssen für die Dauer der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert bleiben. Eine Weitergabe an Dritte zu anderen Zwecken ist ausgeschlossen.

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