Feuerwehr erhält neues Domizil

Die Kameraden in Sorgau sollen schon bald bessere Bedingungen bekommen. Dafür werden sie an einem komplett neuen Standort ziehen.

Sorgau.

Es geht eng zu im Feuerwehrdepot in Sorgau. Das Gerätehaus gleicht einer besseren Garage, sagt Marienbergs Oberbürgermeister André Heinrich (parteilos). Ein notwendiger Schulungsraum ist gar nicht vorhanden. Zudem befindet sich das Gebäude in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Das will die Stadt Marienberg nun ändern und für bessere Bedingungen für die Kameraden der Ortswehr sorgen. Der Grundstein dafür ist nun gelegt.

Der Verwaltungsausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig den Kauf eines Grundstücks in unmittelbarer Nähe zum Begegnungszentrum beschlossen. Überplanmäßige Kosten: 14.000 Euro. Dorthin soll die Feuerwehr nämlich umziehen. Das aktuelle Depot befindet sich direkt an der Dorfstraße. Doch ein Anbau dort sei nicht möglich, betont der Oberbürgermeister. Zudem würden modernere Feuerwehrfahrzeuge gar nicht mehr ins alte Gerätehaus passen. Und André Heinrich verdeutlicht bereits, dass sich die Stadt mit einer Neuanschaffung für die Ortswehr auseinandersetzen muss.

Aus diesen Gründen soll ein Neubau einer Fahrzeughalle am Begegnungszentrum auf der Sorgauer Dorfstraße erfolgen. Vorteil am künftigen Standort: Das Begegnungszentrum ist erst umfassend saniert und im Juni dieses Jahres eingeweiht worden. Die alte Schule des Orts erhielt für fast 300.000 Euro eine neues Fassade, ein neues Dach und einen neugestalteten Vorplatz. Die Außenanlagen wurden barrierefrei gestaltet und der Innenbereich saniert.

Davon soll nun auch die Feuerwehr profitieren. Denn die Stadt strebt künftig eine gemeinsame Nutzung der Sanitäranlagen und des Schulungsraums im Begegnungszentrum an.

Im nächsten Jahr soll der Bau des Depots umgesetzt werden, erklärt Stadtsprecherin Gisela Clausnitzer. Der genaue Zeitrahmen hängt davon ab, wann die benötigten Fördermittel genehmigt werden. Im städtischen Haushalt für 2020 sind für das Feuerwehrgerätehaus in Sorgau 380.000 Euro veranschlagt. Die Fahrzeughalle soll den ebenfalls neuen Depots in Gebirge und Kühnhaide von der Bauart her gleichen.

Oberbürgermeister Heinrich hat während der Ausschusssitzung die Bedeutung des Projekts hervorgehoben: Hinsichtlich des Brandschutzbedarfs der Bergstadt habe die Ortswehr Sorgau unter allen 14 Wehren im Stadtgebiet nun Priorität.

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