Feuerwehrleute dürfen Richtfest feiern

Bis Ende des Jahres soll der Anbau stehen. Für die Seiffener Einsatzkräfte verbessern sich die Bedingungen deutlich.

Seiffen.

Auf dem Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Seiffen hängt seit dem gestrigen Dienstag eine Richtkrone. Neun Monate nach dem ersten Spatenstich wurde dort im Beisein von Vertretern der Gemeinde Seiffen, bauausführender Firmen und Mitgliedern der Wehr mit dem symbolischen Einschlagen des letzten Nagels in den Dachstuhl das Richtfest für den An- und Umbau des Gebäudes gefeiert.

Bis Ende des Jahres soll der rund 300 Quadratmeter große Anbau an das bestehende Gerätehaus fertiggestellt werden. Er bietet auf 110 Quadratmetern Platz für neue Umkleideräume und auf 190 Quadratmetern ausreichend Stellfläche für drei Feuerwehrfahrzeuge. Die Gemeinde Seiffen investiert in den Um- und Ausbau rund 605.000 Euro, wovon rund 350.000 Euro als Festbetrag gefördert werden. Wie Seiffens Kämmerer Michael Labuske am Rande des Richtfestes sagte, hat sich der Bau Corona-bedingt etwas verzögert. Die Baukosten liegen jedoch, so der Kämmerer, zum jetzigen Zeitpunkt im Rahmen der Planung.

In den kommenden Wochen wird in der neuen Fahrzeughalle die Haustechnik installiert, im Verbindungsbau beginnt der Innenausbau. Sobald dieser fertiggestellt ist, folgt der Umbau des bisherigen Gerätehauses, wo unter anderem Sanitär- und Sozialräume entstehen.

Damit die Arbeiten weiter zügig vorangehen, haben die Seiffener Gemeinderäte am Montagabend über drei Auftragsvergaben befunden. Ein Unternehmen aus Zwickau soll die Bodenbelagsarbeiten ausführen. Es erhält dafür knapp 6400 Euro. Den Zuschlag für die Malerarbeiten sicherte sich eine Firma aus Schwarzenberg. Kosten: 17.100 Euro. Und die Fliesenlegerarbeiten übernimmt für etwas mehr als 6400 Euro ein Unternehmen aus Aue.

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