FSV Pockau-Lengefeld: Platz soll Flutlichtanlage bekommen

Der Verein rüstet sein zweites Spielfeld auf. Mit den verbesserten Trainingsbedingungen verbindet Vorstand Timo Uhlig auch eine Hoffnung.

Pockau-Lengefeld.

Eine frohe Botschaft aus der Landeshauptstadt erreichte den FSV Pockau-Lengefeld in diesem Jahr schon etwas zeitiger und noch vor den Weihnachtsfeiertagen: Der Fußballverein hat im Rahmen der Sportförderung vom Freistaat einen Fördermittelbescheid in Höhe von knapp 62.000 Euro erhalten.

Der FSV möchte mit dem Geld sein zweites Spielfeld aufrüsten. Laut Vereinsvorstand Timo Uhlig soll der Platz eine Flutlichtanlage bekommen. "Viele Trainingseinheiten beginnen erst am Nachmittag oder Abend. Oft ist dann die Sonne schon untergegangen", so Uhlig. Doch das ist nicht die einzige Neuerung, die für das Spielfeld vorgesehen ist. Der Platz soll ebenfalls eine neue Anlage zur Bewässerung des Rasens erhalten.

Das hat zwei Gründe, erläutert Timo Uhlig: Der Verein hat vor einiger Zeit einen Mähroboter von der Stadt bekommen, doch dieser könne nur eingeschränkt eingesetzt werden. "Denn die aktuelle Anlage zur Bewässerung des Rasen besteht aus Schläuchen, die jedes Mal ausgerollt werden müssen. Wenn die Schläuche liegen, kann kein Roboter fahren", so Uhlig. Außerdem sei das tägliche Ausrollen und Einpacken der Bewässerungsschläuche sehr aufwendig. "Also haben wir uns gedacht: Wenn wir schon einmal am Rasenplatz bauen, dann können wir auch gleich die Bewässerungsanlage mit verlegen."

Das Vorhaben zur Aufrüstung des Spielfeldes befindet sich laut Timo Uhlig aktuell noch in der Planung, es soll im ersten und zweiten Quartal des kommenden Jahres umgesetzt werden. Die Förderung des Vorhabens macht 50 Prozent der Gesamtkosten aus. Die anderen 50 Prozent muss der Verein aus Eigenmitteln finanzieren. Der Löwenanteil entfällt dabei laut Uhlig auf Sponsorengelder. Aber auch auf einen anderen Weg will der Verein mit seinen derzeit rund 150 aktiven Mitgliedern die Kosten möglichst niedrig halten. Bei der Umsetzung der Bauarbeiten sollen die Vereinsmitglieder selbst mit anpacken. "Wir werden möglichst viele Arbeiten in Eigenleistung erbringen", so Uhlig. Mit den verbesserten Platzbedingungen verbindet der Vereinsvorstand zudem eine Hoffnung: "Vielleicht können wir dann auch ein Profiteam für ein Trainingsspiel nach Pockau holen."

Der Freistaat hat Anfang des Jahres seine Richtlinien zur Unterstützung des Sports überarbeitet. Wie das Sächsischen Innenministerium mitteilt, wurden dabei auch die Fördermittel im aktuellen Doppelhaushalt auf insgesamt 119 Millionen Euro erhöht. Davon entfallen auf Investitionsvorhaben in diesem Jahr rund 28,7 Millionen Euro und 29,6 Millionen Euro für das kommende Jahr.

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...