Gedenken an die Kriegsopfer

Zum Volkstrauertag fanden an vielen Orten Kranzniederlegungen statt. Auch Militärangehörige nahmen daran teil.

Ansprung.

Am Volkstrauertag ist am gestrigen Sonntag überall in der Region den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht worden. Die zentrale Gedenkfeier der Bergstadt Marienberg fand am Kriegerdenkmal auf der Morgensternhöhe im Ortsteil Ansprung statt. Rund 120 Menschen, darunter Vertreter des Stadtrates und der Stadtverwaltung, des örtlichen Erzgebirgszweigvereines (EZV), des Zöblitzer Schützenvereins, der Bundeswehr sowie Kameraden der freiwilligen Feuerwehr nahmen daran teil.

In seiner Ansprache verwies der Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 371, Oberstleutnant Axel Niemann darauf, dass der Volkstrauertag als Tag gegen das Vergessen auch nach einer über 70-jährigen Periode des Friedens in Europa gebraucht wird. "Aus Respekt vor den Millionen Opfern, denen durch Krieg und Gewalt Leid angetan wurde. Wir brauchen diese Momente und diese Orte des Innehaltens, damit das, was geschehen ist, nicht verdrängt wird", so Axel Niemann. Der Zöblitzer Posaunenchor umrahmte die Veranstaltung musikalisch, deren Abschluss die Nationalhymne bildete. Das 1993 eingeweihte Denkmal auf der Morgensternhöhe trägt drei steinerne Tafeln, die die 136 Namen von im 1. und 2. Weltkrieg Gefallenen aus Ansprung und Grundau auflisten.

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